Die Inhalte des aktuellen Hefts in der Übersicht

Alle Infos aus dem aktuellen Heft der A&W finden Sie hier im Überblick. Freuen Sie sich auf viele spannende Artikel und Reportagen rund um Architektur und Wohnen!

A&W Architektur & Wohnen 3/2017
In letzter Zeit wurde ich tatsächlich häufiger gefragt, warum ich mir das antue. Ja, Sie haben richtig gelesen. Warum ich mir die Chefredaktion von Architektur & Wohnen auch noch antue. Jetzt nicht gleich lachen. Das ist eine ernst gemeinte Frage. Dazu sollte ich allen, die es nicht wissen, erklären: Ich betreue in derselben Funktion bereits den Titel Robb Report, ein multithematisches Luxusmagazin, das es seit 40 Jahren in den USA gibt und nun auch in Deutschland. Normalerweise gilt man in der Medienbranche mit einer Chefredakteursstelle als ausgelastet, ich darf nun zwei spannende Titel betreuen. Was auch die eingangs gestellte Frage beantwortet: Denn ich empfinde es als großes Privileg, für die älteste deutsche Zeitschrift zum Thema Bau- und Wohnkultur arbeiten zu dürfen. In den vergangenen sechzig Jahren haben vier Generationen von Chefredakteuren diesen Titel mit einer hierzulande einzigartigen Mischung von Architektur-, Wohn- und Gartenthemen geprägt. Zuletzt Barbara Friedrich mit Gabriele Thiels, denen ich hier dafür einmal ganz besonders danken möchte. Sie haben aus diesem Titel gemacht, was er heute ist: das große deutsche Magazin für Baukultur und Wohninspiration.

Und ich empfinde es auch als Verpflichtung. Wozu sonst hätte ich, vor meiner Zeit als Redakteur, mal ein komplettes Architekturstudium absolviert und mich dafür nächtelang über Entwürfe gebeugt, um diese (mit Bleistift) auf Papier zu bannen? Für mich schließt sich hier ein Kreis.

Die Redaktion und ich sind daher sehr gespannt, wie Ihnen das Magazin in Zukunft gefallen wird. Wenn Sie sich jetzt fragen, was wir ändern wollen, kann ich Sie beruhigen: zunächst einmal wenig. Denn was es seit 60 Jahren gibt, kann so schlecht nicht sein. Es gibt nicht viele Titel, die schon verlegt wurden, als Le Corbusier und Ludwig Mies van der Rohe persönlich am Zeichenbrett standen. Wir werden daher sehr behutsam an die Arbeit gehen und versuchen, uns noch besser auf Ihre Wünsche einzustellen. Das Bedürfnis, individuell und kultiviert zu wohnen, ist in Zeiten von explodierenden Wohnkosten, Megacitys und zunehmender Alltagsmobilität jedenfalls drängender denn je.

Dazu freue ich mich über Ihr Feedback, gerne an mich persönlich unter joern.kengelbach@awmagazin.de. Keine Scheu, ohne Kritik kann keiner besser werden. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Ihr Joern Kengelbach

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