Autor: Elke von Radziewsky
Fotos: Santi Caleca
Jedem Projekt nähert er sich mit Zeichnungen. Er fertigt eine und noch eine. Nie ist er zufrieden. Immer wieder kontrolliert er Schlussfolgerungen und findet andere Möglichkeiten. Die Klientin, eine freundliche und geduldige Frau, erinnert sich gut. Zehnmal hat er neue Lösungen für die Fassade des umzubauenden Heuschobers vorgeschlagen. „Die Fassade“, sagt sie, „war dabei sein Herzstück.“
Drei Jahre ist es her, da hatten sie und ihr Mann sich zum ersten Mal mit Michele De Lucchi über das Ausbauprojekt gebeugt, zehn Jahre zuvor hatten sie das uralte Engadiner Haus in Zuoz bei St. Moritz gekauft. Die Klientin kennt den Architekten aus Mailand, wo sie und ihr Mann arbeiten und wo auch Michele De Lucchi sein Büro hat.
Quelle: Architektur & Wohnen, Ausgabe 02/2010