Designer Fernando Brízio

Fünf Gründe, warum man sich diesen Namen merken sollte:

Fernando Brízio mit Werk „Painting with Giotto“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Worte als Objekt: „Sound System“.

1 Weil die Designszene in der Südwestecke Europas interessanter ist, als der Rest des Kontinents ahnt.

2 Weil der Portugiese das Werden und Entstehen des Designs thematisiert. In seinem Werk „Painting with Giotto“ färben und ändern Filzstifte nach und nach Porzellanschalen und -vasen.

3 Weil er Bewegung in seine Produkte überträgt und nachvollziehbar macht. In dem Projekt „Journey“ fixierte er ungebrannte Keramikobjekte in einem Auto und beeinflusste deren Gestalt durch äußerst schwungvolle Kurvenfahrten.

„Journey“ – unfertige Vasen, im Auto durchgeschüttelt.

4 Weil ihm sogar Musik und Sprache beim Gestalten helfen. Sein „Sound System“ sind Objekt gewordene Frequenzaufzeichnungen.

5 Weil sein Design spielerisch ist. Für den „Target Table“ muss man in die Zielscheibe unter der Platte genügend Pfeile schießen, die den Tisch dann stützen.

„Target Table“ – selbst erschossene Tische.

www.fernandobrizio.com


Schlagwörter: designermoebel, tische, vasen
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Quelle: Architektur & Wohnen, Ausgabe 05/2011