Neues im Skulpurenpark Köln
Ist man noch im Garten oder schon im Haus?In Gebäuden des japanischen Architekten Sou Fujimoto, 40, erhält man auf die Frage nicht immer eine einfache Antwort, innen und außen sind kunstvoll verwoben. Da geht es um Blicke und Beziehungen, um Raum und Garten, um Mensch und Natur. „Die herkömmliche Schwelle“, sagt Kunsthistoriker Friedrich Meschede, „ist bei ihm aufgelöst in Bewegung.“ Und weil ihn dieses Moment faszinierte, lud er Sou Fujimoto ein, eine Arbeit extra für den Skulpturenpark Köln zu produzieren. Die neue Gartengalerie besteht nur aus fünf Wänden, drei Fenstern und einer Tür: So viel ist mit so wenig Architektur selten erreicht worden. www.skulpturenparkkoeln.de
Quelle: Architektur & Wohnen, Ausgabe 04/2011

