Autor: Petra Mikutta
Fotos: MG de Saint Venant
Es geschieht im Winter 2001, als der Elb Legolas den Bogen spannt und einen der schneebedeckten Gipfel ins Visier nimmt: Die Kamera folgt dem Pfeil, und Neuseelands Hügel und Gebirge bekommen Hollywoodglanz. Touristen aus allen Erdteilen pilgern seither zu den Drehorten von „Der Herr der Ringe“, nach Matamata, dem Dorf der Hobbits, oder zum Mount Ngauruhoe im Tongariro-Nationalpark, dem Schicksalsberg des Helden Frodo. Und ebenso wenig wie man die Millionen Schafe ignorieren kann, die auf satten Weiden grasen, kann man die Schilder übersehen, die den Weg zu den vielen Parks weisen, deren üppige Exotik und Schönheit selbst Banausen faszinieren. Kenner reisen seit Langem an, um die Gärten am „Ende der Welt“ zu studieren, darunter britische Großmeister wie Beth Chatto oder Monty Don und auch Helen Dillon aus Irland.
Quelle: Architektur & Wohnen, Ausgabe 06/2010