Dickes B an der Spree Der Style von Berlin

Wie wird aus zwei halben Städten eine neue, größere, ganze? Folgt man den Kreativen, dann hat Berlin eine natürliche Nahtstelle, wie man sie sich besser nicht wünschen kann. Man muss sie nur sehen: die Spree. In ihren Teilungsjahren hatte die Stadt ihren Fluss fast vergessen, jetzt entdeckt sie ihn neu, mit allen geplanten und zufälligen Freiräumen. Nirgendwo sonst lässt sich das Berliner Nebeneinander von Lebensstilen derart entspannt erleben.

Die Story beginnt mit dem Ende. Dem Ende des Spreeparks. Wenn nicht ein Wunder geschieht. Weit über die Baumwipfel des Plänterwalds ragt ein Riesenrad empor. Quietschend ächzen die verrosteten Gondeln im Wind. Davor liegen umgestürzte Saurier, im vermoorten Tümpel stecken Schwanenboote fest, Pflanzen überwuchern die Gleise der Achterbahn, die in dem weit aufgerissenen Maul einer bunten Fratze im Berg verschwinden. Wagen fahren auf den Schienen schon seit Jahren nicht mehr.

Hinter dieser Szenerie verbirgt sich ein Drama, ein Thriller, eine bizarre Lebensgeschichte, locker romanfüllend, bereits in Spielfilmlänge verfilmt. Deshalb hier nur als Trailer: Teil des Plänterwalds, der jenseits des Treptower Parks westlich der Spree liegt, aber zum Osten gehörte, war ein bei der DDR-Bevölkerung äußerst beliebter Vergnügungspark, der sogenannte Spreepark. Nach der Wende wird er privat weiterbetrieben. Schausteller Norbert Witte erfüllt sich hier seinen Lebenstraum. So scheint es. Aber Berlin wäre nicht Berlin, wenn die Stadt zwar eigentlich die Existenz des Vergnügungsparks befürwortete, nicht aber die dafür nötigen Parkplätze. Genehmigung gestrichen.

Norbert Witte hofft trotzdem, mit immer größeren (und kostspieligeren) Attraktionen die Besucherzahlen zu steigern. Aber es steigen nur die Schulden. 2001 macht er dicht. Witte hat eine neue Idee: Er verschifft einige der Fahrgeschäfte nach Peru. In Lima will er sein Glück versuchen. Fremde Sprache, Mentalität und Zollbehörden behindern den Neustart. Die Schulden erreichen astronomische Höhen. Ausweg scheint ein Deal mit den örtlichen Dealern zu sein. Der Schmuggel von 164 Kilo Rauschgift in seinem „Fliegenden Teppich“ fliegt auf. Norbert Witte bekommt in Deutschland sieben Jahre. Der „Spreepark“ gehört jetzt wieder der Stadt Berlin. Die hat ihn vorerst endgültig verriegelt. Fast könnte man hier schon aufhören. Die Geschichte erzählt viel von Berlin. Eigentlich fast alles. Von Größenwahn, vom grandiosen Scheitern, vom Durchwurschteln, von Coolness, von behördlichen Kapriolen. Von Trauer, von Hoffnung. Davon, dass es im Leben immer weitergeht. Von Kreativität und neuen Freiräumen. Von Metamorphosen.

Ein Trampolin vor der Tür, daneben Töpfe voller Sonnenblumen, durchs Gebüsch glitzert Wasser – ein glücklicher Ort. Nicht immer. Rund um die Rotklinkerhäuser fielen gleich doppelt Mauern, das Ensemble war bis zur Wende gefürchtetes DDR-Gefängnis. Heute wird hier, selbst im sanierten Aufsichtsturm, gewohnt. Der frühere Kontrollweg am Ufer ist ein Geheimtipp für Jogger. Um die Ecke kann man Party-Flöße mieten. Drüben, neben der großen Dampferstation, leuchtet Stralau in der Sonne, die schmale, baumumsäumte Halbinsel.

Eben noch dörflich, jetzt umkämpftes Immobilienentwicklungsland, Triple-A-Lage. Makler und Bauunternehmen haben die Spree als Erste wiederentdeckt, als Goldküste, als blaues Band durch die Stadt, die ihren Fluss in den Teilungsjahren fast vergessen hatte. Alles neu jetzt, aufregend. Die Spree ist heute auch ein Schnitt durch die Metropole, nirgendwo sonst lässt sich das Berliner Neben-, Gegen- und Durcheinander verschiedener Lebensstile so entspannt erleben.

Mark Braun stellt seinen Sesselentwurf für die Firma La Redoute mitten auf den mit Betonplatten befestigten Vorplatz des in die Jahre gekommenen Rotklinkerhauses und macht es sich gemütlich. Er hat sein kleines Studio hier im „Atelierhaus“, das früher mal die DDR-Schallplattenfabrik Amiga war, direkt an der Mauer. Dort, wo der Landwehrkanal seinen letzten Knick zur Spree macht. „Also genau genommen an der Hinterlandmauer“, sagt der junge Designer. Er steht auf und tippt mit seinem Fuß gegen einen herumliegenden Holzbalken. „Ein alter Grenzpfosten. Müsste man eigentlich ins Museum bringen.“

Im „Atelierhaus“ haben sich viele Künstler eingenistet. Und hoffen, dass sie bleiben dürfen. Das Haus ist Spekulationsobjekt. Ein schmaler Flur führt in Mark Brauns Studio, eher eine winzige Werkstatt, an der Wand ein Sammelsurium von Nippes und kleinen Skulpturen – sein „Inspirationsregal“. Hier entwirft er mit ein bis zwei Mitarbeitern seine Produkte, Möbel auch, „aber meine Stärke sind Accessoires“, erklärt er. Vasen, Gläser für Lobmeyr, Flaschen für die Brennerei Stählemühle. Seine neueste Stärke: eine Armbanduhr für Nomos. Ein echter Coup. Er strahlt. „Berlin ist perfekt“, sagt der gebürtige Hannoveraner. „Man hat viel kreativen Input, aber nicht so viel Druck wie in London oder New York.“ Berlin entschleunigt.

Wie viel Eier braucht Berlin? 50 Millionen? 800 Waggons voll? So viel lagerten zu Spitzenzeiten in Berlins expressionistisch gekacheltem „Eierspeicher“. Sicherheitshalber als Vorrat. Hauptsächlich diente er aber als Warenumschlagplatz. Dass entlang der Spreekais so viele Speicher und Industriebauten überlebt haben, liegt auch an der deutschen Teilung. Am linken Ufer Kreuzberg, Randlage und wenig beachtetes Schmuddelkind Westberlins, gerade noch mal gut für Aussteiger und Ausländer. Am Ufer ge- genüber: „Osthafen“, DDR-Berlins le- benswichtiger Umschlagplatz zu Ostsee und Ostblock-Handelsfreunden. Nach der Wende zog in den „Eierspeicher“ der Musikkonzern Universal ein, das gilt als Initialzündung, Kreativ-Business nach Berlin – und hier stimmt mal das Bild: an die Spree – zu holen.

Von der Oberbaumbrücke mit ihren disneyhaften Türmchen hat man einen guten Blick auf das geliebte und gehasste Areal, das unter dem Marketing-Schlagwort „Mediaspree“ verkauft wird. In die Lagerhäuser zogen Fernsehsender oder Modecenter, in eine Lücke dazwischen setzte sich das stylishe Nhow Hotel mit dem spiegelnden Kragdach. Wo ist Ost, wo ist West? Da kann man auch an der East Side Gallery, dem letzten langen Mauerstück, nicht nur als Tourist schon mal durcheinanderkommen. Wo die Baustofflager und die Altpapiersammel- stellen bis ans Ufer reichen, ist Westen, wo die neue Sport- und Musikarena und die glänzende Mercedes-Vertretung mit drehendem Leuchtstern stehen, Osten.

Als größte Städtebaupanne gilt im Moment ein hohes Apartmenthaus, das sich an der East Side Gallery vor die Mauer setzen darf und sie dadurch zum Vorgartenmäuerchen degradiert. Ist inzwischen eh egal. Die ernste Geschichte des Ortes ist hier sowieso längst nicht mehr spürbar, die Absurdität auch nicht. Vielleicht wird zum nächsten Mauerfall-Jubiläum ja eine der spektakulärsten Fluchten verfilmt: Hier schaffte es 1962 die Besatzung eines DDR-Ausflugsdampfers, ihr Schiff trotz Beschuss ans Kreuzberger Ufer umzuleiten. Den Kapitän hatten sie vorher betrunken gemacht und eingesperrt.

Wie ein betrunkener Kapitän kann man sich vorkommen beim Anblick der „Oberhafenkantine“. Die gehört doch wohl nach Hamburg. Aber sie steht eindeutig in Berlin: auf dem Vorplatz eines ehemaligen Kohlelagers direkt bei dem Badeschiff zwischen Kreuzberg und Treptow. Eine schräge Nummer. Befinden wir uns etwa schon im Berliner Delirium? Noch nicht. Es ist eine Replik aus Holz, im Maßstab 1:1, ein Werk des Künstlers Thorsten Passfeld, das seit 2009 auf Tour geht. Erst stand es auf dem Kunst-Campus hinterm Museum Hamburger Bahnhof, jetzt steht es hier. Zu mieten als Party-Location. Insofern passt sie doch prima nach Berlin.

Möbel vom Sperrmüll, die Bar aus Fundholz, zwischen roh gezimmerten Lounge-Liegen Pflanzkübel mit Gemüse, die typische alternative Mischung. Zugleich aber auch geplantes, pittoreskes Party-Bühnenbild namens „Pampa“, Öffnungszeiten „14 Uhr bis geil“. Was rund um den Tempelhofer Flughafen nicht gelungen ist, soll hier versucht werden: Bestandsschutz für eher geistige Freiräume plus neue Wohnraumbebauung. Und die Koalition, die sich da gefunden hat, bringt Extreme zusammen. Die Stiftungen nennen sich „Mörchenpark“ wegen ihrer Öko-Ausrichtung und „Abendrot“ wegen der schönen Sonnenuntergänge über der Spree; die Architekten Kleihues und Graft planen fünf Holzhochhäuser mit Urban Gardening auf den Dächern. Mehr Kulturmix geht nicht.

Alte Kähne ankern nebeneinander, und abends werden hier derb-lustige Altberliner Zille-Lieder gespielt. Wirkt falsch, ist aber richtig. An der Mühlendammschleuse, wo sich die Spree rund um Fischer- und Museumsinsel teilt, wurde das Dorf Berlin mal gegründet. Am rechten Ufer steht hier das Direktorenhaus, 1935 als Teil der Münzanstalt erbaut. In dessen bombensicherem Tresorraum lagerten während des letzten Krieges Münzen und Schätze. Danach stand der Komplex über Dekaden leer. Seit 2010 wird ein Teil als Ausstellungshaus für Illustrationen und Design genutzt.

Im riesigen, nach wie vor leer stehenden Trakt an der Mühlendammbrücke gibt es genau eine Mieterin. Olivia Steele hat unter dem Dach in einem kathedralenartigen Raum ihr Atelier eingerichtet. Olivia Steele stammt aus Nashville, natürlich aus einer Familie von Countrysängern, sie selbst hat aber trotz Namen mit Steelguitar und Banjo wenig am Hut. Eher mit Electro. Auch bei ihrer Kunst. Sie beglückt den öffentlichen Raum und private Sammler mit Neonschrift-Kunst, ironischen und spirituellen Statements. In jedem Fall attraktiv. Darin stehen sie der Künstlerin kaum nach.

Gegenüber ist noch eine Dame zu bewundern. Gerade noch. Schnute dreht als letztes lebendes Berliner Wappentier gemächlich ihre letzten Runden im Köllnischen Park in einem Zwinger, für den einst ein Gebäude der Straßenreinigung umgebaut wurde. Der Backsteinbau von Ludwig Hoffmann bietet der Stadtbärin Auslauf nach zwei Seiten, einen Wassergraben, einen Pool zum Erfrischen – und eine Fußbodenheizung. Schnute ist schon jenseits der 30, ein methusalemisches Alter für einen Braunbären. Nach ihrem Tod wird die (von Tierschützern kritisierte) Anlage wohl nicht weiterbe- trieben. Warum der Bär überhaupt als Wappentier dient, ist nicht ganz schlüssig. Der Name der Stadt bedeutet jedenfalls höchstwahrscheinlich nicht „kleiner Bär“, was naheliegend klingen mag, sondern leitet sich eher vom slawischen Wort „berl“ ab, was Sumpf bedeutet. Und den fand man hier zur Stadtgründung eher vor als Bären.

Noch ein Kaufhaus, hier? Nein, stolze Schilder klären auf: das neue alte Berliner Stadtschloss! Für den Fassadenschmuck werden noch Spender gesucht, sonst jedoch liegt die umstrittene Rekonstruktion, im Rohbaukern ernüchternd banal, im Plan. Streitfrei ist der Ort aber immer noch nicht: Jetzt geht’s um das östliche Gegenufer und den lang gezogenen Platz bis hin zum Fernsehturm. Die spannendste Idee: die Fläche als mauergefasste Spreebucht zu fluten. Dann hätte Berlin eine ganz neue, fotogene nasse Mitte – und der Westen wäre ziemlich neidisch. Nur ausgerechnet das Schloss würde sich dann nicht in dieser „Binnenspree“ spiegeln, zumindest nicht erkennbar, denn nach Osten hin wird es eben keine neubarocke, sondern eine Fassade des Italieners Franco Stella in kühlem Razionalismo-Raster bekommen.

David Chipperfield jedenfalls wäre das nicht passiert. Der britische Architekt nutzte seine hochgelobte Museumsinsel-Reparatur noch für kleinere Anschlussjobs links und rechts der Spree. Manche sehen in Chipperfield schon ein Jahrhunderttalent wie Schinkel – und steht man vor seinem neuen gemauerten Pavillon am Bode-Museum, spürt man, warum. Niemand außer ihm schafft so selbstverständlich die Balance zwischen Zeitlosigkeit und Moderne.

Leider sollen nur Telekom-Mitarbeiter den Steinkubus mit den Rundbögen nutzen dürfen, er ist Teil eines der größten privaten Umwandlungsprojekte am Spreeufer. Am spannendsten ist, was Chipperfield hier aus einer ehemaligen Frauenklinik aus der Bauhauszeit machen wird. Ihr halbrunder Gymnastiksaal mit der windgeschützten Liegehalle auf dem Dach – ein Wunder, dass er überhaupt noch existiert – guckt spektakulär über den Monbijoupark.

Dort ist noch ein Schloss verschwunden. Neun Jahre nach dem Stadtschloss wurde auch das Schloss Monbijou beseitigt, ein Palast im Rokokostil. Übrig blieb der gleichnamige Park, bei grillenden Berlinern so beliebt wie bei den kreativen Graffiti-Künstlern. Statt Mauern und Wände zu besprühen, haben die Sprayer Folien zwischen Bäume gespannt und darauf ihre Bilder und Tags verewigt.

Von hier aus gesehen hinter der Museumsinsel schwappt das undurchsichtige Wasser an die hohen Ufermauern des Kupfergrabens. Noch. Würde die Vision der Architekten Tim und Jan Edler Realität, aalten sich hier Badegäste auf ihren Decken, über eine breite Freitreppe käme man ans und ins (natürlich geklärte) Wasser und könnte zwischen Bode-Museum und Schlossplatz seine Bahnen ziehen. Kein Witz – die Initiative „Flussbad Berlin“ nimmt Formen an, Berlin ist ja ein Vorreiter moderner Flussschwimmbäder, siehe Badeschiff. Das Vorhaben „Flussbad“ wird trotz unmittelbarer Nähe zu dem Weltkulturerbe Humboldt-Forum und Dom weitgehend begrüßt. Die Dombaumeisterin ist sogar im Vorstand des Fördervereins. Nur technische und finanzielle Fragen müssen noch geklärt werden. „Nur“ ist gut.

Obwohl: Wenn man will, geht vieles in Berlin. Hinter dem Hauptbahnhof, entlang der Nordeisenbahntrasse, an der das neue Europaviertel entsteht, hat Berlin plötzlich zwei Kilometer Spree dazubekommen, durch einen einfachen Trick. Bis in Senatsbroschüren hinein heißt neuerdings „Spree“, was eben noch die Anschlussrinne „Spandauer Schifffahrtskanal“ war. Südlich des Hauptbahnhofs vereint das „Band des Bundes“ Ost und West. Der Regierungs- und Parlamentsriegel aus Bundeskanzleramt und Abgeordnetenbüros überquert symbolträchtig den Spreebogen, ästhetisch und historisch ein Glücksfall. Im Sommer 1989 war Aldo Rossis postmoderner, mit Türmchen gekrönter Entwurf für das Deutsche Historische Museum an der Stelle des heutigen Kanzleramts baureif. Mit der Maueröffnung hat selbst zu dem Zeitpunkt niemand gerechnet. Von der Straße aus könnte man den schmalen Ziegelbau noch für eine garage aus den 30-ern halten, wären da nicht diese riesige, auskragende Rampe; hier fuhren mal Müllwagen im Minutentakt vor, um ihre Ladungen auf Spreekähne abzukippen. Heute sitzt hier Jan Kleihues in seinem Büro, ganz entspannt mit Spreeblick und Kunst an der Wand. Lässiger kann man als Architekt in Berlin nicht arbeiten. „Immer wenn jemand neidisch ist, erwähne ich unsere Heizkosten. Energetisch gesehen ist das eine Herausforderung. Bauphysikalisch gleicht die Halle einem Zelt!“ Noch immer kann man per Schiff unter das Gebäude fahren. Ausgelegt für vier Lastkähne, ist heute nur noch die büroeigene Jolle vertäut, die große Halle darüber ist der Zeichensaal.

„Kleihues“ galt in Berlin nach der Maueröffnung als ein architektonischer Kampfbegriff; mit Hans Kollhoff und Hans Stimmann war Jan Kleihues Vater engagierter Verfechter, das neue, größere Berlin nicht den Stars des internationalen Hochhaus-Styles zu überlassen, sondern den örtlichen Traditionen wie Traufhöhen und Steinfassaden zu folgen. Jan Kleihues sieht das heute pragmatischer, er plädiert für das eine oder andere Hochhaus (und nimmt sogar an Wettbewerben dazu teil). Überhaupt, so findet er: „Gute Architektur kann eine Stadt nicht retten. Und schlechte sie nicht kaputt machen.“ Und dass ein Architekt wie er so gegensätzliche Kunden bedienen darf wie den Bundesnachrichtendienst und die alternative Holzmarkt-&-Mörchenpark-Genossenschaft – auch so was geht wohl nur im neuen Berlin.

 

 

Autor:
Jan van Rossem, Rolf Mecke
Fotograf:
Robertino Nikolic