Von Damals bis Heute A&W Historie

A&W Architektur & Wohnen ist Deutschlands stilbildende Zeitschrift für Wohnen, Architektur, Garten, Design und Style.

A&W Historie

Alle zwei Monate stellt sie die Avantgardisten der Szene vor und setzt auch im 6. Jahrzehnt ihres Bestehens Maßstäbe, die die Leser schätzen und die Branche aufmerksam verfolgt. Ihre Marktführerschaft unter den hochwertigsten Wohn- und Architekturtiteln erobert sich A&W mit jeder Ausgabe neu – durch exklusive, von namhaften Fotografen und Autoren weltweit eigens für A&W produzierte Reportagen, durch eine immer wieder überraschende Herangehensweise an Themen und eine schon vielfach preisgekrönte Bild- und Layout-Sprache. Das Magazin erscheint in der PREMIUM MAGAZIN GRUPPE im Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG.  A&W erreicht laut AWA 2011 rund 320.000 Leser pro Ausgabe und verkauft mehr als 92.000 Exemplare.

Historie

A&W Architektur & Wohnen

1957
Erstes Sonderheft „Architektur“ von „Film und Frau“.

1960
Bis 1966 erscheinen jährlich je zwei „Architektur“-Sonderhefte.

1968
Die Zeitschrift „Architektur und kultiviertes Wohnen“, hervorgegangen aus „Film und Frau“, erscheint erstmals. Chefredakteure sind Helga und Curt Waldenburger.

1969
Umbenennung in „Architektur & Wohnen“, Chefredakteurin ist Christa von Hantelmann.

1977
Architektur & Wohnen erscheint dreimal jährlich.

1978
Architektur & Wohnen erscheint von nun an viermal jährlich.

1985
Architektur & Wohnen erscheint alle zwei Monate.

1992
Holger Schnitgerhans übernimmt die Chefredaktion von Christa von Hantelmann, die nun Herausgeberin wird.

1993
Wolfang Nagel wird Chefredakteur.

1996
Start der Reihe „Architektur & Wohnen Special“. Das erste Heft ist London gewidmet.

1997
Übernahme der Zeitschrift „Ambiente“.
Architektur & Wohnen vergibt erstmals den internationalen Preis „A&W-Designer des Jahres“ und den damit verbundenen A&W-Mentorpreis für Nachwuchstalente, der seither jeweils in Heft 1 in einem Schwerpunktbeitrag gewürdigt wird. Parallel findet eine Ausstellung der Preisträger statt. Der erste Preisträger war die Ikone des italienischen Designs -  Achille Castiglioni. Seine Passion galt dem industriell gefertigten Produkt – von der Leuchte bis zum Krankenhausbett. Er schlug den jungen Deutschen Konstantin Grcic für den Mentorpreis vor. Castiglioni sagte über Konstantin Grcic, er sei uneitel in seinem Entwurf, auf die Sache konzentriert und nie ambitiös. Die Liebe zu den alltäglichen Dingen verband den Mentor mit seinem Schützling. Grcic wurde zehn Jahre später selbst A&W-Designer des Jahres 2007.

1998
Zum A&W-Designer des Jahres 1998 wählte die Redaktion einen Gestalter, der seit vierzig Jahren nicht nur Licht, sondern Poesie in unseren dunklen Alltag bringt – Ingo Maurer. Ingo Maurer nominierte die Designgruppe Snowcrash für den Mentorpreis. Er schätzte an den vier jungen Finnen, die nur zwei Jahre als Snowcrash firmierten, das von „jeder konventionellen Last befreite, neue Denken und das Eingehen auf Veränderung der Lebenssituationen“.

1999
Barbara Friedrich übernimmt die Chefredaktion.
Wie kein anderer hat er unsere Alltagskultur geprägt - die Redaktion wählte Philippe Starck zum A&W-Designer des Jahres 1999. An dem umtriebigen Franzosen mögen sich die Geister scheiden, aber ein Stück vom Superstar Philippe Starck findet sich in nahezu jedem Haushalt. Er stieß auf die Gruppe Radi, als er ihren innovativen Lichtschalter entdeckte. Der Stardesigner engagierte die jungen Talente und nominierte sie bald darauf für den A&W-Mentorpreis.

2000
Die Specials werden in das Hauptheft integriert, statt zwei, erscheinen künftig drei Specials pro Jahr. Zusätzlich erscheint im März zum ersten Mal der „Metropolen-Guide“ zum Heraustrennen. Das Logo ändert sich, wird optisch aufgewertet: „A&W Architektur & Wohnen“.
Sie ist eine moderne Nomadin und verknüpft Erfahrungen aus Ost und West zu einem multikulturellen Stilmix. Für ihre gestalterische Weitsicht wählte die Redaktion Paola Navone zum A&W-Designer des Jahres 2000. Sie nominierte das Projekt „Waschtag“ von unterschiedlichen Gruppen, junger Designer aus England, Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz und Holland.

2001
Der Waliser Ross Lovegrove wurde zum A&W-Designer des Jahres 2001 gewählt, weil seine Projekte Natur und Technik vermählen, weil er Produkte mit haptischem Lustgewinn entwickelt, weil seine Träume und Visionen liebenswert und ein Zeichen für das 21. Jahrhundert sind. Als Nachwuchstalent von ihm auserkorenen wurde der junge Japaner Tokujin Yoshioka, der spätere A&W-Designer des Jahres 2011.

2002
Anlässlich der International Contemporary Furniture Fair (ICFF) in New York erscheint eine limitierte Sonderauflage der Ausgabe 3/02 komplett in Englisch, begleitet von einer Werbekampagne und einem großen Event in einem Showroom in Manhatten.
A&W-Designer des Jahres 2002: Antonio Citterio. Es gibt eigentlich nichts, was er noch nicht gestaltet hat. Von der Türklinke bis zur Leuchte, vom Sofa bis zum Sideboard, vom Bett bis zur Badserie hat der italienische Designer eine eigene Welt geschaffen. Er  wählte Jeffrey Bernett zum A&W-Mentorpreisträger 2002. Er schätzt an dem New Yorker seinen Perfektionismus, mit dem er schöne, bequeme und qualitativ hochwertige Möbelstücke entwirft.

2003
Er zaubert und bezaubert. Mit Ananasfasern und Metallfäden, mit Rosshaar und Seide. Er kreiert Stoffe, die mit dem Licht spielen, Gewebe, die Gefühle wecken. Ulf Moritz ist der Champion der Textilentwerfer. Und er ist der A&W-Designer des Jahres 2003. Er nominierte seinen Schüler Jurgen Bey für den A&W-Mentorpreis.

2004
„Made in Germany“ erscheint erstmals mit der Juli-Ausgabe und setzt Maßstäbe. Auf 100 Seiten widmet sich das A&W-Special exklusiv deutschen Designern und deutschen Marken. Im November erscheint das Extraheft „Die schönsten Golf- und Wellness-Resorts der Welt“.
Ron Arad ist der A&W-Designer des Jahres 2004. Er ist der Schöpfer begnadeter Körper: Sanfte Rundungen und kühne Schwünge zeichnen seine Entwürfe aus, ob es sich um Möbel handelt oder um Architektur. Er selbst ist ein Typ mit Ecken und Kanten: geistreich, fordernd, kreativ. Er nominierte Thomas Heatherwick für den A&W-Mentorpreis, weil der so spektakuläre Möbel und Räume schafft wie er selbst. Und Recht hatte er: Heute zählt Heatherwick zu den bedeutendsten Designern Großbritanniens.

2005
Zur Kölner Möbelmesse erscheint in Kooperation mit MERIAN live! eine Spezialausgabe für Möbelmessen-Besucher. Mit Heft 2 im Bundle wird das Special „Design Selection“, das Klassiker und Ikonen des Produktdesigns veröffentlicht – es erscheint in Deutsch und Italienisch und wird zum publizistischen Highlight der Möbelmesse in Mailand. Mit Ausgabe 4 kommt „Autodesign“ und es erscheint 2005 der Kalender „52 Wochen – 52 Designobjekte“.
A&W-Designer des Jahres ist Richard Sapper: Er hat wie kaum ein anderer Produkte für den Alltag entworfen, die millionenfach benutzt werden. Der Mann hinter vielen Designklassikern ist gebürtiger Münchner und nominierte für den Mentorpreis den jungen Deutschen Stefan Diez, der seither Karriere macht.

2006
Neuer Webauftritt unter www.awmagazin.de startet.
Gaetano Pesce - der Italiener entwirft Sessel, die sich selbst entfalten, Regale in Menschengestalt, Möbel aus Filz und Sofas wie einen Sonnenuntergang. Für fast vierzig Jahre Materialforschung und seine phantasievolle Formensprache erhält er den Ehrenpreis A&W-Designer des Jahres 2006. Die japanische Architektin und Industriedesignerin Masayo Ave nominiert er für den A&W-Mentorpreis.

2007
A&W Architektur & Wohnen feiert 50-jähriges Jubiläum.
Konstantin Grcic ist A&W-Designer des Jahres 2007. Er bekam 1997 den ersten A&W-Mentorpreis von Italiens Designlegende Achille Castiglioni. Inzwischen wurde der Münchner selbst ein international gefragter Gestalter. Er wählte Antenna Design aus New York für den A&W-Mentorpreis aus.

2008
Herausgeberin Christa von Hantelmann wird 80 Jahre alt.
A&W-Designer des Jahres: Der Londoner Tom Dixon hat ein sicheres Gespür für Trends und die Bedürfnisse der Designszene. Und er ist äußerst kreativ, seine Produkte in ganz normale Haushalte zu bringen. Ihn überzeugte das Designduo Doshi Levien mit der kulturell aufmerksamen, narrativen Herangehensweise an Design und nominierte das indisch-britische Paar für den A&W-Mentorpreis 2008.

2009
A&W-Special "Die 50 besten Einfamilienhäuser" und ein EXTRA "Auto-Design" erscheinen.
Alfredo Häberli wird A&W-Designer des Jahres.  Nur die Kiste mit seinen Matchbox-Autos durfte er mitnehmen, als er mit der Familie von Argentinien in die Schweiz zog. Sie inspirierten ihn zu gestalten. Schnittigen Formen und einem Hang zum Spielerischen blieb er treu. Er wählt den New Yorker Stephen Burks für den „Audi Mentorpreis by A&W 2009“ aus. Audi ist erstmals Partner der Preisverleihung und Namensgeber des neuen Mentorpreises.

2010
Die A&W-Specials "Die 160 besten Küchenstudios Deutschlands" und "Die 200 besten Einrichtungshäuser Deutschlands" erscheinen. In Kooperation mit MERIANlive! wird ein Köln-Guide zur Möbelmesse im Januar 2011 aufgelegt.
Ein Team junger Schwedinnen hat sich aufgemacht, das Design zu revolutionieren. Sie machen unter dem Namen Front Furore und sind die A&W-Designer des Jahres 2010. Sie nominieren die junge, in London lebende Deutsche Julia Lohmann für den Audi-Mentorpreis by A&W, „weil sie die Grenzen dessen, was Design heute sein kann, auf eine einzigartige Weise erweitert.“

2011
Seit Oktober 2011 fördert und fordert A&W junge Designtalente auf ihrer Homepage sowie im Heft.
In  Kooperation mit der Berliner Fröhlich & Kaufmann Verlag und Versand GmbH wird erstmals ein eigenständiges Büchermagazin veröffentlicht. Unter dem Titel "Die schönsten Bildbände des Jahres" werden auf 68 Seiten die Neuheiten des Who´s Who der deutschen Kunst- und Bildbandszene präsentiert.
Der Japaner Tokujin Yoshioka ist A&W-Designer des Jahres 2011: Er entwirft Möbel – unsichtbar wie Luft, Sessel wie Bienenwaben, Installationen wie ein Wolkengebilde. Die Arbeiten des Japaners, der zehn Jahre zuvor von Ross Lovegrove den Mentorpreis zugesprochen bekommen hatte, sind inspiriert von Naturphänomenen.  Er wählt den polnischen Architekten Oskar Zieta für den Audi Mentorpreisträger by A&W.

2012
Die in Mailand lebende Spanierin Patricia Urquiola ist A&W-Designer des Jahres. Es gibt praktisch nichts, was es nicht von ihr gibt: Vom Sofa bis zum Wasserhahn, vom Hocker bis zur Leuchte, vom Bad bis zum Bett hat sie in ihrer unverwechselbaren femininen Handschrift ein wohnliches Gesamtwerk geschaffen. Sie nominiert den Briten Benjamin Hubert für den Audi-Mentorpreisträger by A&W 2012.
Der Preis „A&W-Architekt des Jahres“ und der damit verbundene, von USM Möbelbausysteme gesponserte Nachwuchspreis „USM-Mentorpreis für Architektur by A&W“ wird im Mai erstmals vergeben.

 

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