Buch: Chinati – The Vision of Donald Judd

Chinati – The Vision of Donald Judd

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Stadt aus Kunst. Gut haushohe Betonkuben stehen einander vehement im Weg. Über eine verlassene Rollbahn windet sich ein Riesenbandwurm aus gleißendem Metall. „Größe“, so der 1994 verstorbene amerikanische Minimalist Donald Judd, habe er im Sinn gehabt, als er 1971 ein Haus in Marfa, Texas, bezog. Er errichtet überdimensionale Installationen und gibt befreundeten Künstlern Platz für ihre Mammut-Werke. Er kauft eine verlassene Militärbasis und weiteres Land und macht die verschlafene Wüstenstadt mit seiner Chinati-Stiftung zu einem der heißesten Kunstzentren der Welt.

Marianne Stockebrand, Chinati – The Vision of Donald Judd, Yale University Press, 328 Seiten, 50 Euro.

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Autor:
Petra Mikutta