Fotos und Geschichte deutscher Reihenhäuser Buchtipp "In deutschen Reihenhäusern"

Das Buch zeigt in über 100 Fotos unterschiedliche Menschen in 50 typischen deutschen Reihenhäusern, sowie die Geschichte des Reihenhaus-Baus.

Buch "In deutschen Reihenhäusern"

Paar im Haus

Paar im Haus

In jedem von uns steckt ein kleiner Voyeur – und kaum etwas ist doch spannender als ein Blick durchs Schlüsselloch in private Räume. Dieses Buch bringt dem Leser ganz unterschiedliche Menschen in 50 typischen deutschen Reihenhäusern nahe – und zwar einfache Arbeiter wie leitende Angestellte, selbstständige Unternehmer, Kreative, Architekten und Künstler. Die Kölner Autorin Inken Herzig besuchte Singles, Paare und Familien, junge und alte, deutsche und ausländische Bürger in ihren Reihenhäusern – und stellte überraschend fest, dass viele Klischees überholt sind. Die Schrankwand „Eiche rustikal“ hat zumindest bei der jüngeren Generation ausgedient. Es wird in puristisch weißen Wänden gelebt (Abb.), aber eben in ganz individuellen Ambientes, die die Persönlichkeit ihrer Bewohner reflektieren. Über 100 Fotos machen Lust, sich mit den Menschen hinter den Wohnwelten zu beschäftigen. Ergänzend wird die Geschichte des Reihenhaus-Baus erzählt, und eine Fotostrecke zeigt verschiedene Siedlungen, die aus der jeweiligen Perspektive der Fotografen wie hyperrealistische Kunst wirken.

Inken Herzig, H. Häußermann, W. Sewing, D. Arnold (Hrsg.), Fotos: Albrecht Fuchs, Marc Räder, In deutschen Reihenhäusern, Callwey Verlag, 244 Seiten, 39,90 Euro.

Schlagworte:
Autor:
Bettina Schmiegelt
Fotograf:
Kumicak + Namslau