Zimmer mit Ausblick Das Kulm Hotel in St. Moritz

Aus Suiten, Lobby und auch aus dem neuen Spa geht der Blick im „Kulm Hotel“ auf das schönste Alpenpanorama.

Kulm Hotel

Der Concierge-Desk: Im Hintergrund das Intarsienbild eines Phantasieortes mit der Darstellung eines platonischen Dodekaeders.

Grandhotel heißt es, und Glanz erwartet den Gast, der ins „Kulm Hotel“ nach St. Moritz reist. Hoffentlich mit der Räthischen Bahn. Seit 2008 ist sie Weltkulturerbe und von Chur aus eine zweistündige Natursensation, die zwischen Tannenwipfeln hindurch und über schwindelnd hohe Viadukte führt. Die Fahrt stimmt auf Zauber und Märchen ein. Weißes Alpenpanorama im Winter, Blütenhänge im Sommer – Landschaftskino: Um es zu bestaunen, warten Logen in der Lobby des „Kulm Hotels“, eingerichtet von Interior-Legende Renzo Mongiardino, der Atmosphäre verdichtete wie kein anderer.

Kulm Hotel

Die Hotelhalle: Die aufwendig kassettierte Decke wurde aus Gips gefertigt.

Das „Kulm“ ist eine Institution, dabei Saisonhotel: Vier Monate hat es im Winter, zweieinhalb im Sommer geöffnet. 310 Angestellte in der kalten, 165 in der warmen Jahreszeit grüßen, helfen und servieren. Über 150 Jahre Geschichte konzentrieren sich im „Kulm“. Der Bogen zieht sich vom Anfang als Gästebau mit knarzenden Dielengängen (noch vorhanden) hin zu Luxussuiten. Trotz bester Pflege lässt so viel Zeit keinen Glanz unbeeinträchtigt. Zig Millionen fließen seit Jahren in die Restaurierung. Ein Spagat für Direktor Dominique Godat. 70 Prozent Stammgäste fordern ein gewisses Maß an Beständigkeit: „Mein Hotel, mein Zimmer, mein Tisch“ – es gibt Familien, die das Haus seit Generationen besuchen.

Kulm Hotel

Die Lobby: Eingerichtet von dem legendären Italiener Renzo Mongiardino, der auch für Onassis, die Rothschilds und Versace arbeitete.

Dennoch, die museumsreife Küche wurde zur modernen Kochwerkstatt umgebaut mit einem Chef’s Table für Gäste mittendrin. Die Zimmer modernisiert und zuletzt die Wellnesslandschaft zum Super-Spa im Arvengehäuse erhöht, mit dampfsprudelndem Außenpool, Techno-Gym und Solehöhle. Damit das Leben lange währt und eine Rückkehr ins „Kulm“ gesichert bleibt, lässt sich hier manches lernen: Manager-Boxen zum Beispiel.

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Kulm Hotel

Das Panorama: Logenblick auf den See und die Hänge des Piz Mezdi.

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Autor:
Elke von Radziewsky