Designer Peter Zizka verwandelt Waffen in Kunst
Das UNICEF-Symbiosisprojekt
„Symbiosisprojekt“ heißt Ihre von Unicef unterstützte Aktion. Welches „Miteinander“ meinen Sie?
Das unterschiedlicher Ethnien. Ihr Zusammenleben nach den Massakern gelingt im benachbarten Ruanda gut. Burundi ist auch auf einem vielversprechenden Weg und braucht die Aufmerksamkeit der Welt und Geld, um zum Beispiel Kindersoldaten zu resozialisieren.
300 zerstörte Waffen verwandeln Sie mit einer gipsartigen Masse in 150 blütenweiße Schönheiten. Subversiv, oder?
Ja, dabei wende ich das Prinzip des Kommunikationsdesigns an, schwierige Inhalte durch Ästhetisierung zugänglich zu machen. Die Objekte sehen harmlos aus, aber jedes hat seine grausige Geschichte. Die Diskrepanz regt die Diskussion an – Voraussetzung für gesellschaftlichen Wandel.
Die Plastiken touren bis Sommer 2011 durch Museen in aller Welt und werden danach verkauft. An wen gehen die Erlöse?
Unter anderem an die Kinderhilfsprogramme in Burundi, die Unicef auswählt. Der Erlös von „Symbiosis“ soll gut sechsstellig sein.
Interessenten können sich auf der Website anmelden. hlz.de