Auszeichnung Kölner Kulturpreis

Der Kölner Kulturpreis 2011 geht in diesem Jahr an Sabine Voggenreiter als „Kulturmanagerin des Jahres 2011“ und an die ART COLOGNE als „Kulturereignis des Jahres 2011“. Den „Ehrenpreis“ erhält der Schriftsteller Navid Kermani. Der Kölner Kulturpreis ist eine Auszeichnung des Kölner Kulturrates und wird seit 2010 mit Unterstützung der Generali Deutschland Holding AG vergeben.

Die Preisträger

Kulturmanager des Jahres 2011

Die Jury des Kölner Kulturpreises würdigt Sabine Voggenreiter als „Kulturmanager des Jahres“! Die Jury sieht ihre Managementleistung vor allem darin begründet, dass Frau Voggenreiter die einzelnen Projekte als selbständige Unternehmerin in Verbindung mit Partnern und Netzwerken über einen langfristigen Zeitraum entwickelt, ihnen einen festen Platz in der Stadt gibt und zudem ein breites Publikum für diese Angebote begeistern kann.

Zahlreiche Design-, Architektur und Kunstveranstaltungen wie das Architekturforum „Plan“, das Projekt „Design Quartier Ehrenfeld“ sowie das bekannte „PASSAGEN“- Programm organisierte und plante die selbstständige Unternehmerin bereits in der Vergangenheit. Letzteres findet jeweils im Januar parallel zur Kölner Möbelmesse statt und wird im 14. Jahr von A&W Architektur&Wohnen gesponsert. Das Team von Sabine Voggenreiter organisiert seither auch jeweils die Ausstellung des A&W-Designer des Jahres, die als Highlight des PASSAGEN-Programms von den internationalen Besuchern wahr genommen wird.

Kulturereignis des Jahres 2011

Das „Kulturereignis des Jahres 2011“ wurde im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage ermittelt, an der 1.000 Kölner Bürger ab 18 Jahren teilgenommen haben. Aus zehn Nominierungen erhielt die ART COLOGNE mit 25,5% der Stimmen die Mehrheit und damit die begehrte Auszeichnung sowie einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Ehrenpreis

Mit dem Ehrenpreis werden Personen oder Einrichtungen gewürdigt, die der Kölner Kultur bedeutende Impulse gegeben haben. Er geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Navid Kermani für seine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Religionen sowie den von ihm betriebenen Dialog der Kulturen. „Ohne sein besonderes Engagement bei Konzeption und Realisation der Akademie der Künste der Welt wäre die Entstehung dieses für Köln so wichtigen Projekts nicht denkbar gewesen“, urteilt die Jury.


Weitere Infos unter www.koelnerkulturrat.de

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