Bauhaus Künstlerische Fenster

Grassi Museum für Angewandte Kunst

Fenster im Grassi Museum für Angewandte Kunst
Morgens, wenn das Licht sie durchströmt, wirken die Scheiben transparent. Am Nachmittag schimmern sie milchig oder gelblich grün. Und von keiner Stelle im Raum kann man sie ganz erfassen: Die 18 Fenster des Bauhauskünstlers Josef Albers im Treppenhaus des Leipziger Grassi Museums für Angewandte Kunst bilden ein großes abstraktes Bild, dessen Schönheit sich in der Bewegung des Betrachters und im Wechsel des Lichts vollendet.

1926 entworfen, 1927 gefertigt und im Krieg zerstört, wurden sie jetzt aufwendig rekonstruiert. Sie sind bis zu sieben Meter hoch und bestehen aus 3500 Einzelscheiben, alle mundgeblasen und in Überfangtechnik z. T. mit einer weißen und/oder grüngelben Glasschicht versehen. Horizontale wie vertikale Schliffe bündeln das einfallende Licht, werfen es auf die Wände: ein großes Werk. grassimuseum.de