Amsterdam Kunst mit LED-Leuchten

Ein Lichtblick für Amsterdam: Die Künstlerin Janet Echelmann schuf in Zusammenarbeit mit Royal Philips Electronics die Lichtinstallation 1.26, die nun erstmals auch in Europa zu sehen ist.

Lichtinstallation 1.26

Lichtinstallation 1.26
Inspiriert wurde die Amerikanerin von den Labordaten der NASA, die am 27. Februar 2010 vom Erdbeben in Chile aufgezeichneten wurden. Das Beben beschleunigte die Rotation der Erde derartig, dass es diesen Tag nicht nur um etwa 1,26 Millisekunden verkürzte, sondern ein Tsunami folgte. Wissenschaftler der NOAA (United States National Oceanographic and Atmospheric Administration) bildeten diesen in einem 3D-Modell nach, welches zur formgebenden Grundlage der Lichtskulptur wurde.

Die komplexe Form übertrug die Künstlerin auf ihr bevorzugtes Material der Fischernetze, dessen Gewebe sie mit High-Tech-Materialien weiterentwickelte. In Interaktion mit Wind, Wasser und Sonne schwingt das bis zu 70 Meter abmessende Lichtbild noch bis zum 20. Januar 2013 vor dem Amsterdamer Opernhaus - direkt über dem Fluss Amstel.

„Die Spiegelungen auf der Wasseroberfläche des Flusses stehen im Zentrum meiner Arbeit für Amsterdam“, erklärt Echelman. „Die Kanäle und die Amstel sind ein wichtiger Bestandteil des Lebens dieser Stadt. Die Möglichkeit, mit den Lichtspiegelungen auf der Wasseroberfläche zu interagieren, ist einmalig.“

Amsterdamer Kulturfestival „Licht und Wasser“

07. Dezember bis 20. Januar 2013 in Amsterdam

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