Designtrend Neues von Ross Lovegrove und Afredo Häberli

Circuit Board

Ross Lovegrove und Afredo Häberli

Ross Lovegrove (l.) und Alfredo Häberli beim A&W-Shooting in Köln.

Der walisische „Bio-Logiker“ Lovegrove, A&W-Designer des Jahres 2001, und Häberli, der Schweizer „Playboy des Designs“, der die Auszeichnung 2009 erhielt, teilen auf jeden Fall die Neigung zu ansteckend guter Laune, stellen aber fest, dass sie ansonsten beide lieber Frauen herzen.

Ihre Projekte: Lovegrove entwarf gerade zwei Laminatböden für den deutschen Parketthersteller Parador. „Sie erzeugen auf einer flachen Oberfläche den Eindruck von Tiefe“, sagt der Designer. Einem Motiv liegt das Muster einer Platine zugrunde, dem anderen Bilder von Knochenzellen, die, am Computer zu amorphen Gittern verschmolzen, als 3-D-Modelle ausgedruckt und danach fotografiert wurden.Die Fotos der Miniaturen konnten dank der hohen Auflösung, die das Druckverfahren bei Parador ermöglicht, zu riesigen Mustern von solcher Schärfe aufgeblasen werden, dass man beim Betreten des Bodens fast Sorge hat, ins Bodenlose zu fallen.

Bone Structure

Lovegroves „Bone Structure“ Boden für Parador.

Karaffe

Eine Karaffe ist Teil von Alfredo Häberlis erster Kollektion für Georg Jensen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alfredo Häberli arbeitet erstmals für die Marke Georg Jensen. Er entwarf für die dänische Silberschmiede Edelstahl-Utensilien, „die zwischen der Küche und dem Esstisch anzutreffen sind“, wie er sagt. Dinge, die man nach der Mahlzeit auf dem Tisch stehen lässt: Zuckerdosen, Pfeffermühlen, Karaffen. Ihre Formen haben das typisch Spielerische von Häberlis Design. Die Kombination mit Holz, Porzellan und Silikon lässt den Edelstahl eleganter wirken. Details wie ein Spielzeugkreisel als Karaffendeckel lassen den Benutzer schmunzeln.

www.alfredo-haeberli.com, www.rosslovegrove.com