Buch-Tipp: Robinson New York. Line by Line

New York: Wie „Clint Eastwood“ oder „die Alpen“ reicht der Name der Stadt, um eine Flut von Bildern zu erzeugen.

New York-Line by Line

Das Empire State Building als höchster Gipfel von Midtown. Der Times Square, gesäumt von Reklametafeln. Das Schneckenhaus des Guggenheim-Museums. Fotos bestätigen nur die Bilder im Kopf. Dem Berliner Illustrator Werner Kruse alias Robinson ist das Unwahrscheinliche gelungen: Er zeigt einen neuen Blick, der selbst Einheimische überrascht.

UN in New York.

UN in New York.

Er löst Big Apple in Linien und Punkte auf, Tausende pro Häuserblock. Der Realismus trügt, die dreidimensionalen Stadtpläne erweisen sich als Labyrinth, das Fakten und Fiktion mischt. Dass die Zeichnungen in den 60ern entstanden, ist nur an den Taxis und der Kleidung zu erkennen. Ein wunderbar zeitloses Bilderbuch und Suchspiel, das jetzt neu aufgelegt wurde.

Robinson, New York Line by Line, Universe, 64 Seiten, 14 Dollar (über amazon.com).

Schlagworte:
Autor:
Petra Mikutta
Fotograf:
Kumicak + Namslau