Bücher Notizbücher der Documenta 2012

Schmökern für die Kunst. Liebe, Gewalt, Askese, auch das Führen eines Hotels sind Themen in 100 Notizbüchern: Lesestoff, der uns auf den Besuch der nächsten Documenta vorbereiten soll.

Documentaheftchen 2012

Documentaheftchen 2012
Kein Bild steht auf dem Umschlag, nur Namen in großen Lettern. Die Hefte haben Formate, die schweres Futter suggerieren. Es dauert, bis man zugreift – und nicht mehr aufhört. Jedes Heft bietet Lektüre für gute 20 Minuten, jede Lektüre den Eintritt in einen anderen Kosmos. Geschrieben haben Künstler, Zoologen, Ökonomen, Philosophen, Volkskundler. Ausgewählt hat die lesenswerten Texte Documenta-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev, für die jeder Künstler ein Forscher und ihre Schau ein Labor ist. Jedes der Notizbücher birgt den Teil eines Rätsels. Es zeigt auf der ersten Seite den Ausschnitt von Fotos, zum Beispiel des im Krieg zerstörten Fridericianums in Kassel, dem ersten und wichtigsten Ausstellungsort der Documenta. Alle ersten Seiten zusammen ergeben verschiedene Puzzle – „eine Metapher dafür, wie ich arbeite“, sagt Carolyn Christov-Bakargiev.
Documentaheftchen 2012
So wie die Bilder und die Texte soll „die documenta am Ende ein Bild liefern. Ein künstlerisches, ästhetisches und philosophisches“.

Die Hefte erscheinen bis Juni 2012 (einzeln 4 bis 8 Euro, hatjecantz.de/documenta13).

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Fotograf:
Kai-Uwe Gundlach