Retro-Apartment für Hauptstadtgäste PanAm-Lounge in Berlin

Mitten in Berlin, zwischen Zoo und KaDeWe, lassen die Gestalter Miriam Rapien und René Flietner die 60er-Jahre hochleben. Dort, wo früher Piloten und Stewardessen der PanAm wohnten, schuf das Paar ein Retro-Apartment für Hauptstadtgäste.

Schlafzimmer

Wohnzimmer

Loungen

Stilecht sind auch die Clubsessel und Kugelleuchten im Wohnzimmer, fehlt nur noch – ein Martini.

Doris Day lächelt vom Cover des Magazins auf dem Couchtisch. Eine Scheibe von The Velvet Underground rotiert auf dem Plattenteller und ein Foto von Neil Amstrongs Mondlandung im Jahr 1969 schmückt die Grastapete. Die 120-Quadratmeter-Wohnung in der 8. Etage des „Haus Eden“ vis-à-vis dem Zoologischen Garten ist jedoch kein Filmset mit Retro-Inventar, sondern ein Apartment für Berlin-Besucher. Hergerichtet hat es im Auftrag der Geschäftsfrau Natascha Bonnermann „Jonapl“, wie sich die Berliner Interieurdesigner Miriam Rapien und René Flietner nennen. Mit dem Sixties-Look erinnern sie an die Geschichte des Hochhauses, in dessen Apartments die Crew der Pan American World Airways ihre Stopover verbrachte, bis 1991 der letzte PanAm-Flug vom alten Westberlin startete. Inspiriert von James-Bond-Filmen und kalifornischen Case-Study-Häusern entwarf das Team die Ausstattung selbst.

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