14. Architekturbiennale in Venedig „Salon Suisse“ – Diskussionsforum des Schweizer Pavillons

Die Veranstaltung „Salon Suisse“ auf der 14. Architekturbiennale in Venedig findet in diesem Jahr unter dem Titel „The next 100 Years – Scenarios for an Alpine City State“ statt. Im Mittelpunkt steht die zunehmende urbane Entwicklung weltweit, insbesonders in der Schweiz. Kuratiert wird die Diskussionsreihe von den in Zürich ansässigen Architekten und Städtebauern Hiromi Hosoya und Markus Schaefer.
Salon Suisse

Wie funktionieren Städte tatsächlich? Dieser bisher wissenschaftlich wenig aufbereiteten Frage widmet sich der erste Salon „Design – The Nature of Cities“ vom 4. bis 6. September: Es ist der Versuch, eine gemeinsame Vorstellung von Städten und von der Beschaffenheit des zeitgenössischen urbanen Systems zu entwickeln. Teilnehmer sind unter anderem der Stadtgeograph Edward D. Soja, der Science-Fiction-Autor Kim Stanley Robinson sowie der Anthropologe David Graeber.

Der zweite Salon „Build – The Reality of Cities“ (9. bis 11. Oktober) beschäftigt sich mit der Frage, wie urbane Ideen zur Realität werden. An dieser Diskussion beteiligen sich Politiker, Unternehmer und Fachleute, darunter der japanische Architekt und Planer Yasuaki Onoda sowie Städtebauer Jan Gehl, Marc Angélil und Yoshiharu Tsukamoto.

Der dritte Salon „Use – The Culture of Cities“ (30. Oktober bis 1. November) nimmt sich dem Thema an, wie Kultur innerhalb einer Stadt entsteht. An den Gesprächen nehmen der Autor und Mitbegründer des Vereins Neustart Schweiz, Hans Widmer, teil, der die Verbesserung der Lebensqualität erzielen möchte. Weitere Teilnehmer sind unter anderem Hannes Gassert, Mitbegründer der Opendata.ch, sowie Norihito Nakatani und Jiang Jun, Mitgestalter des chinesischen Pavillons.

In der Schlussveranstaltung „Final Assembly“ (20. bis 22. November) werden zusammen mit Schriftstellern und Journalisten die Ergebnisse der Salon-Reihe aufbereitet.

Der "Salon Suisse" findet im Palazzo Trevisan degli Ulivi, Dorsoduro 810 (Vaporetto-Haltestelle: Zattere) statt. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein detailliertes Programm finden Sie unter www.biennials.ch.