Retrospektive Das Prinzip Kramer. Design für den variablen Gebrauch

Liege Theban und Beistelltisch Fortyforty von Ferdinand Kramer

Liege THEBAN, 1925; Beistelltisch FORTYFORTY, 1945, reeditiert von e15.

Ferdinand Kramer (1898-1985) gilt als einer der wichtigsten Architekten und Designer der deutschen Moderne. Mit neuen Vorstellungen vom Gebrauch der Dinge – den Begriff „Mobil-iar“ nahm er wörtlich – verlieh Kramer den sich verändernden Lebensverhältnissen im 20. Jahrhundert Ausdruck und Gestalt.

Jetzt würdigt das MAK Frankfurt den Designer Ferdinand Kramer mit einer umfassenden Retrospektive. Zu sehen sind Entwürfe aus den frühen 1920er Jahre bis Ende der 1950er Jahre.

Lange vor Unternehmen wie IKEA schuf Kramer flexible Möbel zum Selbst-Zusammenbauen, modulare Möbelsysteme sowie zerlegbare Tische und Schränke, die mit Charakteristika wie Einfachheit, Variabilität, Klarheit und Benutzbarkeit hervorstechen.

In enger Zusammenarbeit mit Ferdinand Kramers Familie hat das Frankfurter Unternehmen e15 bereits 2012 eine charakteristische Kollektion von Reeditionen eingeführt. Eine Auswahl der neuaufgelegten Möbelstücke sind nun in der Kramer-Ausstellung im MAK zu sehen. Sie zeigen, dass Kramers Arbeiten auch für die heutige Designindustrie aktuell und relevant sind.

Beistelltische Calvert und Charlotte von Ferdinand Kramer

Beistelltische CALVERT und CHARLOTTE, 1951, reeditiert von e15.

Das Prinzip Kramer. Design für den variablen Gebrauch
6. Februar – 7. September 2014
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

Weitere Infos finden Sie unter museumangewandtekunst.de und e15.com

Schlagworte: