Interaktive Installationen aus London Design-Gruppe "Random International"

Drei Jungs haben sich aufgemacht, Design in neue Dimensionen zu führen. Ihre interaktiven Installationen leben vom Zusammenspiel raffinierter Elektronik und menschlicher Spontaneität - den Aktionen und Reaktionen der Betrachter.

Im riesigen Foyer des ehrwürdigen Londoner Royal Opera House stehen 64 kopfgroße Spiegel auf kleinen, kräftigen Metallfüßen auf dem Parkett herum. Bis ihnen jemand nahe tritt, ein Besucher vielleicht, der sich über diese ungewöhnliche Versammlung wundert und sie genauer betrachten will. Kaum steht er vor ihnen, wird er selbst inspiziert. Einer der Spiegel dreht sich zu ihm um und neigt seine Spiegelfläche zum Gesicht des Neuankömmlings, um ihn seinerseits zu betrachten. Die anderen 63 Spiegel, wie der erste von kleinen Elektromotoren angetrieben, machen es ihrem Anführer nach. Bewegt sich der Mensch, geht er im Kreis um die Gruppe herum oder durch sie hindurch, drehen sich die Spiegel hinter ihm her, sie behalten ihn im Auge. Bis ein anderer Besucher dazukommt, den der Chefspiegel interessanter findet. Dann drehen sie sich alle zu dem Neuen um.

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Fotograf:
David Brook, James Harris, Manuel Krug, rAndom Intanational