Dänische Klassiker Drei Fragen an die Brüder Petersen

Die Zwillinge aus Aarhus bringen drei dänische Klassiker wieder neu heraus.
Oda Chair

1 Ihre Werkstatt realisiert die Polsterarbeiten für feines dänisches Design, etwa von Finn Juhl. Wieso gehen Sie jetzt unter die Produzenten? Seit Jahren wächst das Interesse an Midcentury-Möbeln. Und es gibt exzellente Entwürfe, die nie oder nur kurz in Serie gingen. Wir bauen nun unsere vergessenen Lieblingsklassiker selbst.

2 Als da wären: je ein Sessel von Nanna Ditzel und Ib Kofod-Larsen sowie erstmals das breite „Radiohus“- Sofa, das Vilhelm Lauritzen 1934 entwarf. War es schwer, an die Lizenzen zu kommen? Wir sind eine sehr kleine Firma in einem kleinen Land, da lässt sich vieles im direkten Gespräch klären.

Oda Chair

Oda Chair

3 Konnten Sie auf die Konstruktionspläne zurückgreifen? Selbstverständlich. Aber es ist gut, auch ein, zwei Originale zu untersuchen. So kommt man etwaigen Schwachstellen auf die Spur. Die versuchen wir zu eliminieren – natürlich ohne die Abmessungen oder das Feeling zu verändern.

„Oda Chair“ von Nanna Ditzel, 3500 Euro (Fußteil 460 Euro), über: wohnkultur66.de