„Crystallize“ Drei Fragen an Tokujin Yoshioka

Der A&W-Designer des Jahres 2011 über das Konzept der Schau „Crystallize“.
Tokujin Yoshioka

1 Wie entstand die Idee für Ihre Soloshow „Crystallize“ im Museum of Contemporary Art Tokyo? Wir haben schon im Jahr 2007 damit begonnen, Experimente mit dem Vorgang der Kristallisierung zu machen. Jetzt zeigen wir Bilder, auf denen der Prozess von den Schwingungen der Musik aus „Schwanensee“ gesteuert ist.

2 Was ist für Sie so interessant an dem Prozess der Kristallisierung? Kristallisieren bedeutet, etwas Neues zu erschaffen und ihm eine Form zu geben. Es ist eine außergewöhnliche Fähigkeit der Natur. Und ich finde es reizvoll zu erforschen, welche Art von Beziehungen es diesbezüglich zwischen der Natur und den Menschen gibt.

3 Sie beschäftigen sich bei einigen Arbeiten Ihrer Ausstellung auch intensiv mit dem Thema Licht. Ja, für die „Rainbow Church“ habe ich ein neun Meter hohes Fenster aus 500 Kristallprismen entworfen. Ich wollte einen Raum erschaffen, in dem man Licht mit allen Sinnen erfahren kann. Licht und seine Wirkung hat mich immer fasziniert.

Museum of Contemporary Art Tokyo, bis 19. Januar 2014, tokujin.com

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