Kulinarisch Eating Design: Marije Vogelzang

Fünf Gründe, warum man sich diesen Namen merken sollte:

Marije Vogelzang

Dinner in Axis Gallery

Marije Vogelzang bei einem Dinner für 40 (weitgehend verhüllte) Gäste in der Axis Gallery in Tokio.

  1. Weil die 32-jährige Holländerin die konzeptionellen Ansätze des niederländischen Designs sehr originell auf kulinarische Kompositionen überträgt. Bei ihrer Variante von Food-Design geht es um Kommunikation, gesellschaftliche Tabus und Fragen der Esskultur.
  2. Weil sie nicht noch mehr Dinge erschafft, die es ohnehin schon gibt. Ihre Entwürfe werden verzehrt oder lösen sich auf. Meistens.
  3. Weil sie aber auch raffiniert mit Sehgewohnheiten und Erwartungen spielt. Ihre „Mouth watering spoons“ lassen wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Sie wurden aber nicht in Kuchenteig getunkt, sondern optisch täuschend echt mit Silikon überzogen.
  4. Weil sie Essen stylt, um damit Geschichten zu erzählen – von tätowierter Paprika zum Beispiel oder Würsten im Strickstrumpf.
  5. Weil sie sich auflehnt gegen das Verbot aus Kindertagen: „Mit dem Essen spielt man nicht!“

Weitere Infos unter www.marijevogelzang.nl

Wurzelgemüse in Ton

Wurzelgemüse in Ton gebacken: „Roots“.

Mouth watering spoon

Nicht essbar: „Mouth watering spoon“.