Der Hamburger Künstler in der Kölner Galerie Gabrielle Ammann Florian Borkenhagen´s Ausstellung „Trans-Sakrales“

Kirche „Togo“

Sitz-Ski „Sankt Moritz“

Sitz-Ski „Sankt Moritz“ als Sänfte im Schnee: zwei von 18 Objekten des Hamburger Künstlers und Designprofessors Florian Borkenhagen.

Ihre erste Solo-Schau in der Kölner Galerie Gabrielle Ammann trägt den Titel „Trans-Sakrales“. Was verbirgt sich hinter dem Begriff?

Ich habe 18 neue Transportgeräte entworfen, Möbel auf großer Fahrt sozusagen. Dabei hatte ich einen Priester im Kopf, der durch die Welt reist und trotzdem seines Amtes waltet. Also habe ich ihm einige Helfer gebaut: eine Nachzieh-Moschee, einen Koffer, der Weihrauchnebel spendet und eine Schubkarren-Sänfte.

Wie kamen Sie auf das religiöse Thema?

Ich bin begeistert von dem Kunstmuseum Kolumba des Erzbistums Köln. Mein Plan ist es, dort irgendwann ausstellen zu dürfen. Vielleicht schaffe ich es ja mit den neuen Objekten.

Wo entdecken Sie die Materialien für Ihre Skulpturen? In meiner großen Materialsammlung und rund um mein Atelier im Hamburger Hafen. Die Kirche „Togo“ besteht z. B. aus einem Treppenpfosten, einem alten Werkzeugkasten und einem Stück Blech.

Brad Pitt soll eines Ihrer Werke gekauft haben?

Ja, auf der Art Basel.

ammann-gallery.com

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