Bilder der Documenta 13

dOCUMENTA 13

Der Sommer 2012 gehört Kassel. Zumindest, was die Kunst angeht. Die dOCUMENTA (13) wird von Juni bis September wieder 100 Tage lang Abertausende von Besuchern aus aller Welt in die hessische Stadt lenken, die zwischen den fünf Jahren, die den Documenta-Rhythmus bestimmen, international kaum wahrgenommen wird. Obwohl sie einiges zu bieten hat. Auch ein starkes Stück deutscher Geschichte der Nachkriegszeit. Kassel, 1943 in Schutt und Asche gelegt, ist interessantes Aufbaubeispiel für die in den 50ern durch radikale Erneuerer geplante Stadtentwicklung.

Die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev will die diesjährige Documenta als „Bühne verstehen, auf der unsere Auffassung von Leben in der Gegenwart hinterfragt wird“. So wird die Kasseler Kunstschau ein Ort, an dem sich die verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen präsentieren. CCB, wie sie Insider nennen, setzt auf die Wechselbeziehungen aller Wissenbereiche. Dazu passt eine „Vielleicht Vermittlung und andere Programme“ genannte Veranstaltung – das Offen-Lassen ist ihr Thema.

Viel Vergnügen mit unserem A&W-Special und auf der Documenta wünscht Ihnen Barbara Friedrich.