Documenta 13 Die Bücher zur Kunst

Ein Nachschlagwerk allein erfasst das Geschehen nicht. Zur Documenta gibt es im Verlag Hatje Cantz drei Werk-Bände.

Das Documenta-Team

Die Bibel. Einen Event verpasst, ein Werk übersehen? Das Who is Who der Künstler, Kuratoren und Berater hilft beim Aufarbeiten. Viele Gedanken zur dOCUMENTA (13) sind in Essays zusammengetragen, dazu gibt es eine Liste mit allem, was Carolyn Christov-Bakargiev in der Zeit der Vorbereitung gelesen hat. Im Band enthalten: die 100 Notebooks und Kurzbiografien der dOCUMENTA (13)-Teilnehmer. „Das Buch der Bücher“ (1/3), 792 Seiten, 1800 Abb., 58 €.

Die Genesis. „Ich habe kein Konzept, und die Documenta hat kein Konzept“, so die Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev. Und es scheint, das Konzept ist der Prozess des Ausstellungsmachens. Der Band dokumentiert den Weg zur großen Show. Er enthält Auszüge von E-Mail-Kommunikationen der Organisatoren mit den Künstlern, daneben Fotos, die CCB mit ihrem Blackberry unterwegs machte und die, in einer Art Tagebuch, nach dem Reiseplan organisiert sind. Hinzukommt ein weiterer großer Abbildungsteil, der die in diesem Sommer ausgestellten Werken zeigt. „Das Logbuch“ (2/3), 320 Seiten, 450 Abb., 28 €.

Die Erleuchtung. Der Kurzführer – und neben einem Kassel-Ausflug die zweitbeste Art, die Documenta zu erleben: Der Band ist den Künstlern gewidmet. Ein jeder hat hier seine Seite selbst oder in Zusammenarbeit mit dem dOCUMENTA (13)-Team gestaltet. Dazu erläutert Christov-Bakargiev alle Schauplätze. „Das Begleitbuch“ (3/3), 420 Seiten, 250 Abb., 20 €.

www.hatjecantz.de/documenta13

Autor:
Petra Mikutta
Fotograf:
Kai-Uwe Gundlach