Sammlerstücke Kleinstwagen der 50er- und 60er-Jahre

Fahrspaß im Tretauto-Format: Die Kleinstwagen der 50er- und 60er-Jahre sind heute begehrte Sammlerstücke.

Der Sammler ist einsdreiundachtzig groß, aber er schwört, dass er sich in jedes seiner Kleinstwagen hineinfalten kann: in die BMW-Isetta, das Fuldamobil, den Bond, den Paul Vallée, sogar in den winzigen Peel P 50, von dem in den 60er-Jahren auf der englischen Isle of Man 50 Stück gebaut wurden – das kleinste und seltenste Serienauto der Welt, 1,37 Meter lang, 59 Kilo schwer, Spitze 50 km/h. Wer wenden will, steigt aus, hebt das Heck an und dreht das Autochen einfach um.

Bruce Weiner aus Madison im US-Bundesstaat Georgia hat Hunderte solcher Kleinstwagen gesammelt, die meisten aus der Nachkriegszeit, als die Sehnsucht groß war, endlich wieder ein bisschen Fahrtwind im Haar zu spüren.

Die Kollektion des einstigen Kaugummi-Fabrikanten kommt bei RM Auctions unter den Hammer, und manches der einst belächelten Dreirad-Vehikel mit Zweitaktmotor lässt nun die Spötter staunen: der Kabinenroller, Modell „Tiger“, in Erdbeerrosa von 1958 wird auf 150 000 Dollar geschätzt – die Resultate der Auktion unter: www.rmauctions.com.

Schlagworte:
Autor:
Martin Tschechne