Automobildesigner Giuseppe „Nuccio“ Bertone

Giuseppe „Nuccio“ Bertone

geboren 1914 in Turin (Italien)
gestorben 1997 in Turin (Italien)

Tätigkeitsbereich

Automobildesigner

Kurzbiografie

Giuseppe Bertone absolvierte zum Anfang seiner Karriere eine Lehre als Buchhalter und im Jahr 1934 stieg er in die Firma seines Vaters Giovanni Bertone ein. Diese war auf Karosseriebau spezialisiert und trug den Namen „Carozzeria Bertone S.p.A.“ Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm er die Leitung der Firma und schon nach kurzer Zeit expandierte diese und gewann an internationaler Bekanntheit.

Seit 1950 gingen aus seinem Studio über 60 einflussreiche Prototypen sowie 40 in Serie gebaute Autos hervor. Damit gehört er nach Pininfarina und seinem Schüler Giorgio Giugiaro zu den wichtigsten italienischen Automobildesignern. Das bekannteste Modell ist die Spider-Version des Lamborghini Miura. Dieser begeisterte 1966 auf dem Genfer Auto-Salon durch den quer eingebauten Mittelmotor, der direkt hinter den Sitzen eingebaut war und den Klappscheinwerfer, die rückwärts in den Vorbau der Karosserie versenkt wurden. Bei dieser Version handelt es sich um einen der flachsten Sportwagen der Welt.

Giuseppe Bertone, der den Spitznamen „Nuccio“ trug, fuhr auch Autorennen. Im Jahr 1953 gewann er mit seinem selbstentwickelten „Barchetta“ die italienische Meisterschaft. Sein Lebenswerk wurde im Nachhinein mit zwei Preisen geehrt: 1989 erhielt er den Ehrendoktortitel des Art Center College of Design in Pasadena (Kalifornien) und 2006 wurde er in die Automotive Hall of Fame in Detroit aufgenommen.

Auszeichnungen

1989 Ehrendoktortitel des Art Center College of Design in Pasadena, Kalifornien
2006 Aufnahme in die Automotive Hall of Fame in Detroit

Bekannteste Werke (Auswahl)

1953 – 1955 Alfa Romeo Bat (Prototyp)
1957 - 1959 Alfa Romeo Giulietta SS
1963 Corvair Testudo (Prototyp)
1964 Alfa Romeo Canguro (Prototyp)
1966 Lamborghini Miura
1967 Lamborghini Marzal (Prototyp)
1968 Alfa Romeo Carabo (Prototyp)
1970 Lancia Stratos 0 (Prototyp)
1971 Lancia Stratos HF (Prototyp)
1972 Lamborghini Countach
1973 Ferrari Dino 308
1982 Citroen BX

Ausbildung/Studium

Giuseppe Bertone absolvierte eine Lehre zum Buchhalter.
1934 Mitarbeit in der Karosseriebaufirma seines Vaters „Carozzeria Bertone S.p.A.“
Nach dem zweiten Weltkrieg führte er die Firma seines Vaters, die dann expandierte und international bekannt wurde.

Hersteller/Bezugsquellen

Alfa Romeo, Lamborghini, Ferrari, Citroen, Lancia, Corvair

Link

www.bertone.it

Schlagworte: