Landschaftsarchitekt Paolo Bürgi

Paolo Bürgi

1947 in der Schweiz geboren
lebt und arbeitet in Camorino in der Schweiz

Tätigkeitsbereiche

Landschaftsarchitektur, Open Space Design, Stadtplanung

Kurzbiografie

Der tessiner Landschaftsarchitekt Paolo Bürgi ist dafür bekannt, durch minimalistische Eingriffe in die Landschaft ihre wahre Natur hervorzuheben und zu betonen. Seine Entwürfe zielen darauf ab, Neugierde im Betrachter zu wecken, sowie die Frage, was wohl hinter dem Horizont liegen mag. Bürgi möchte durch das Erwecken von Emotionen die Wahrnehmung der Menschen für ihre Umgebung schärfen. Seine Arbeitsweise beruht auf dem Prinzip der virtuellen Bewegung durch die Landschaften, die es zu erschaffen gilt und das Erfassen von Emotionen, die der Betrachtende dabei möglicherweise empfinden könnte. Dies gestaltet sich als relativ schwierig, denn Paolo Bürgi ist der Ansicht, dass sich Landschaften nicht wirklich definieren lassen. Bürgi erklärt dies damit, dass jeder Mensch eine andere Meinung über einen Ort hat, je nachdem, was er mit ihm verbindet, seien es nun positive Erinnerungen oder das Wissen, dass dort vielleicht früher ein schreckliches Ereignis stattgefunden hat. Außerdem sind Landschaften einem ständigen Prozess des Wandels unterworfen.

Paolo Bürgi betreibt seit 1977 sein Architekturbüro „Studio Bürgi“ in Camorino in der Schweiz. Von 1986 bis 1991 war er Vorstandsmitglied im Bund Schweizer Landschaftsarchitekten. Durch seine Lehrtätigkeiten an mehreren internationalen Universitäten sowie durch die Verbreitung seiner Projekte und Abhandlungen in mehreren Publikationen hat sich Paolo Bürgi weltweit einen Namen gemacht.

Auszeichnungen (Auswahl)

1989 „Aspan Award“
1999 „JMG Prize for Excellence for Outstanding Achievement in the field of Visual Resource Management”
2003 Verleihung des “European Landscape Award Rosa Barba” in Barcelona für das Projekt Cardada
2003 “Bronze Hasenpreis Landschaft die Besten 2003“ für das Projekt Seashore and Lakeside in Kreuzlingen in der Schweiz
2011 „Deutscher Landschaftsarchitekturpreis“ für Projekt Venustas et Ultilitas in Mechtenberg, Deutschland

Bekannteste Werke / Bauten (Auswahl)

1988 Neue Parklandschaft Motto Grande, Camorino, Schweiz
1990-2000 Espace-Auguste-Piccard, Sierre-Geronde, Schweiz
2000 Revitalisierung des Cardada-Berges, Cardada/Cimetta, Schweiz
2003 Öffentlicher Platz Seashore and Lakeside  am Bodensee, Kreuzlingen, Schweiz

Ausbildung/Werdegang

1975 schloss Paolo Bürgi sein Diplomstudium in Landschaftsarchitektur und –planung an der Hochschule für Technik in Rapperswil in der Schweiz ab.
1997-2006 Lehrtätigkeit als Professor für Landschaftsarchitektur an der University of Pennsylvania
2003 Aufnahme einer Lehrtätigkeit als Professor für Landschaftsarchitektur am Istituto Universitario di Architettura di Venezia
Paolo Bürgi war Gastprofessor an der Universita Mediterranea degli Studi in Reggio Calabria und an der School of Architecture in Columbus, Ohio.

Link

www.burgi.ch

| ----------- Text from gallery Paolo Bürgi --------- |

Paolo Bürgi

1947 in der Schweiz geboren
lebt und arbeitet in Camorino in der Schweiz

Tätigkeitsbereiche

Landschaftsarchitektur, Open Space Design, Stadtplanung

Kurzbiografie

Der tessiner Landschaftsarchitekt Paolo Bürgi ist dafür bekannt, durch minimalistische Eingriffe in die Landschaft ihre wahre Natur hervorzuheben und zu betonen. Seine Entwürfe zielen darauf ab, Neugierde im Betrachter zu wecken, sowie die Frage, was wohl hinter dem Horizont liegen mag. Bürgi möchte durch das Erwecken von Emotionen die Wahrnehmung der Menschen für ihre Umgebung schärfen. Seine Arbeitsweise beruht auf dem Prinzip der virtuellen Bewegung durch die Landschaften, die es zu erschaffen gilt und das Erfassen von Emotionen, die der Betrachtende dabei möglicherweise empfinden könnte. Dies gestaltet sich als relativ schwierig, denn Paolo Bürgi ist der Ansicht, dass sich Landschaften nicht wirklich definieren lassen. Bürgi erklärt dies damit, dass jeder Mensch eine andere Meinung über einen Ort hat, je nachdem, was er mit ihm verbindet, seien es nun positive Erinnerungen oder das Wissen, dass dort vielleicht früher ein schreckliches Ereignis stattgefunden hat. Außerdem sind Landschaften einem ständigen Prozess des Wandels unterworfen.

Paolo Bürgi betreibt seit 1977 sein Architekturbüro „Studio Bürgi“ in Camorino in der Schweiz. Von 1986 bis 1991 war er Vorstandsmitglied im Bund Schweizer Landschaftsarchitekten. Durch seine Lehrtätigkeiten an mehreren internationalen Universitäten sowie durch die Verbreitung seiner Projekte und Abhandlungen in mehreren Publikationen hat sich Paolo Bürgi weltweit einen Namen gemacht.

Fotograf:
CH Giosanna Crivelli, CH Peter Liedtke, CY, DE MC Soteriou, Montagnola, Paolo Bürgi, Studio Bürgi