Designer James Irvine

James Irvine

geboren 1958 in London (England)
verstorben am 18.02.2013 in Mailand (Italien)

Tätigkeitsbereiche

Industriedesign, Möbeldesign, Produktdesign, Ausstellungsdesign

Kurzbiografie

James Irvine besuchte bis 1981 die Kingston Polytechnic Design School und danach das Royal College of Art. Im Jahr 1984 machte er hier seinen Abschluss und ging nach Mailand.
Dort arbeitete er von 1984 bis 1992 unter Ettore Sottsass in der Entwurfsabteilung von Olivetti. Im Jahr 1987 organisierte Olivetti einen Kulturaustausch mit Japan und so arbeite Irvine dann für ein Jahr in der Designabteilung von Toshiba.

Nach seiner Rückkehr gründete er schließlich sein eigenes Designstudio in Mailand. Zu seinen ersten Kunden zählten Cappellini und SCP. Trotz seines Studios wurde er von 1993 bis 1998 Partner der Sottsass Associati Mailand und zudem verantwortlich für eine Industriedesign-Gruppe. In Deutschland wurde Irvine im Jahr 2000 bekannt. Er war der Designer der Stadtbusse des hannoverschen Nahverkehrunternehmens Üstra für die Expo 2000. 131 Busse seines Designs wurden von Mercedes Benz produziert.

Seine Entwürfe sind schlicht, klassisch und modern. Einfache Formen, erkennbare Materialien sowie eindeutige Funktionen des Produktes sind kennzeichnend für seine Entwürfe. Bestes Beispiel hierfür ist der Türgriff „Logo“ für Olivari aus dem Jahr 2004.

Inzwischen hatte er für viele renommierte Unternehmen entworfen. Unter anderem für Thonet, B&B Italia, Foscarini, WMF und Muji. Er unterrichtet auch als Professor: 2005 bis 2007 lehrte er Industriedesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Auszeichnungen

2004 Ehrengast der Einrichtungsausstellung in Kortrijk
2004 Royal Designer for Industry (RDI)vom Royal Society of Arts in London
2007 Ehrendoktor in Design von der Kingston Universität

Bekannteste Werke (Auswahl)

1999 Stuhl „Centomila“ für Magis
2000 Stadtbus-Serie für Üstra
2000 Deckenleuchte „Float“ für Artemide
2000 Fax „EB15“ für Canon
2000 Bank „Stand-By“ für Mabeg
2001 Sessel „Radar“ für B&B Italia
2002 Sessel „Gunghult“ für IKEA
2002 Stifte „S3“ für Spalding & Bros
2004 Sessel „A660 Loop Chair“ für Thonet
2004 Garderobe „Daisy“ für Danese
2004 Türgriff „Logo“ für Olivari
2005 Stehleuchte „Haloscope“ für Foscarini
2006 Sofa „S5000“ für Thonet
2006 Regal „Box“ für MDF Italia
2006 Schüsseln „Lounge“ für WMF
2007 Spiegel „Make-Up“ für Danese
2007 Stuhl „Open Chair“ für Alias
2007 Tisch „Trident“ für Articolo
2007 Teppich „Vroom Vroom“ für Imagomundi
2008 „Casino“ für Galerie Kreo
2008 Puzzel „Face Puzzle“ für Muji
2008 Tischleuchte „W82“ für Wastberg
2009 Kollektion „Muji Thonet 14“ für Muji
2010 Leuchte „Mellow Light V“ für Zumtobel
2010 Tisch „Toni“, „Salto“ und „Mimmo“ für Marsotto Edizioni
2010 Schale „Pia“ für Marsotto Edizioni

Ausbildung/Studium

James Irvine studierte am Royal College of Art In London (England) und machte 1984 dort seinem Abschluss.
1984 – 1992 Designberater für Olivetti in Mailand (Italien)
1987 arbeite er ein Jahr für Olivetti in Tokio (Japan)
1988 Gründung seines Studios in Mailand (Italien)
1993 1998 Partner von „Sottsass Associati Milan“ und verantwortlich für eine Industriedesign-Gruppe
2005 2007 Professor für Industriedesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe

Hersteller/Bezugsquellen

Alias, Artemide, Articolo, B&B Italia, Canon, Cappellini, Coro, Danese, Foscarini, IKEA, Imagomundi, LG, Mabeg, Magis, Marsotto Ediziorti, MDF Italia, Muji, Olivari, Olivetti, Pamar, Phaidon, SCP, Spalding & Bros, Ströer, Thonet, Üstra, Wastberg, Whirlpool, WMF, Zumtobel 

Link

www.james-irvine.com

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