Möbeldesigner und Bildhauer Isamu Noguchi

Isamu Noguchi

geboren am 17. November 1904 in Los Angeles, USA

verstorben am 30. Dezember 1988 in New York

Tätigkeitsbereiche

Möbeldesign, Bildhauer

Kurzbiografie

Geboren als ungewollter Sohn des japanischen Dichters Yone Noguchi und der amerikanischen Schriftstellerin Leonie Gilmour, studierte Isamu zuerst von 1922 - 1924 Medizin an der Columbia Universität in New York City. Doch nebenbei begann er Abendkurse für Bildhauerei an der Leonardo da Vinci Art School zu besuchen, wo er nach nur drei Monaten seine erste Ausstellung bekam. 1927 folgte für zwei Jahre ein Guggenheim-Stipendium und er wurde Assistent von Constantin Brâncuși in Paris, Frankreich.

Zeitlebens wollte er mit seinen Arbeiten eine Brücke zwischen westlicher und asiatischer Kunst bilden, so wie sein Vater dies schon als Schriftsteller angestrebt hatte. Ab 1935 begann er über dreißig Jahre lang die Bühnen der Choreographin Martha Graham zu gestalten und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges half er ab 1951 der Laternen-Industrie der japanischen Stadt Gifu durch seine Design-Lampen-Serie Akari wieder auf die Beine. Über 35 Jahre entwirft er danach jedes Jahr ein neues Modell für diese Serie. Berühmt wurde er auch für seinen 1939 für das Bauhaus designten Coffee-Table, den Rocking Stool 1954 und natürlich seine unzähligen Skulpturen (z.B. der Red Cube vor dem HSBC-Gebäude in New York 1968) und Gärten.

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