Möbeldesigner Pierre Paulin

Pierre Paulin

geboren 9. Juli 1927 in Paris (Frankreich)

verstorben am 13. Juni 2009 in Montpellier (Frankreich)

Tätigkeitsbereiche

Möbeldesign

Kurzbiografie

Eigentlich wollte Pierre Paulin Bildhauer werden und so studierte er zunächst Bildhauerei an der Schule Camondo und arbeitete danach im Atelier von Marcel Gascoin. Seine Vorbilder waren sein Großonkel Fred Stoll, ein Bildhauer, und sein Onkel, Georges Paulin, Automobil-Designer (Bentley, Rolls Royce, etc.) und Erfinder des Peugeot Roadster Coupé von 1927. Doch eine schwere Handverletzung zerstörte schließlich seinen Berufstraum. Die Stühle, die er dann später als Möbeldesigner schuf wirken deswegen häufig wie Skulpturen.

Sein internationaler Durchbruch gelingt ihm mit dem Stuhl Mushroom 1960 für Artifort, der heute auch im Museum für Modern Art in New York steht. Es folgen weitere Meisterwerke, wie der Ribbon Chair oder der Tongue Chair (beide 1966) und schließlich gestaltet er 1971 die Inneneinrichtung des Elyséepalastes für Präsident Georges Pompidou und 1981 auch das Büro von Präsident Francois Mitterand. Nach seinem Tod 2009 wurde ihm posthum die Auszeichnung Royal Designer for Industry verliehen.

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