120 Antiquitätenhändler

Der Spezialist im Handel und Auktionshaus kennt die Antworten auf Ihre Fragen. Er weiß um Wert und Herkunft seiner Objekte und kann auch noch Geschichten erzählen. Oft ist eine Begegnung spannender als ein ganzer Nachmittag im Museum. 
Salontischchen mit Eglomisé-Platten Kachelofen aus dem Nonstal bei Meran in Südtirol Kronleuchter, um 1860 Krug aus Eiben-Holz Barocksekretär von Nikolaus Bauer B11 von Marcel Breuer Bücherregal von Hubert Hoffmann Lampenfuß von KPM Teller aus dem 11. bis 14. Jahrhundert Öfen aus vergangenen Zeiten Teppich aus Tibet, um 1900 Terrine in Form eines Truthahns Liege aus Fruchtholz mit Seidenbezug Wirkteppich, um 1790 Antiquitäten aus dem Sortiment von frankandoliver Holzmaske aus Zentralafrika Mohr und Mohrin der Manufaktur in Meißen Münchner Barocksessel Buchstützen von Georges Garreau Scheibenleuchter, um 1700 Wohnung des Designhändlers Hansjörg Fally Bildtapete „Vue d’Italie“ für die Manufaktur Dufour in Paris gedruckt Stuhl aus dem Schlosstheater im Neuen Palais von Potsdam Couchtisch von Jules Leleu Holzmaske des Volkes der Bambara in Mali The Chair von Hans J. Wegner "Tapa" aus Samoa, 19. Jahrhundert Büste, Holz, um 1320 Masken und Kultfiguren von der Elfenbeinküste und aus Zentralafrika Faltschirme aus Papier, um 1818/1829 Belutsch aus dem 19. Jahrhundert Taburetts, um 1820 Abendmahlskanne, 16. Jahrhundert Antiquitäten aus dem Sortiment von Maurer Antike Rahmen aus dem Sortiment von Murrer Wunderkammer-Kabinett, intarsiert, aus dem 16. Jahrhundert Kommode, um 1820, aus der Münchner Hofschreinerei Daniel Die Vase, um 1750, entstand in der Fayencen-Manufaktur Künersberg Stuhl, um 1740 „End of Day“ (1848) ist eines der ersten Paperweights überhaupt Engel, um 1700, vom Bildhauer Johann Meinrad Guggenbichler "Tulpensessel", 1966, entworfen von Preben Fabricius und Jorgen Kastholm Barockrahmen, 17. Jahrhundert Vogel-Automat, um 1880 Korb aus Porzellan, 1832, entworfen von Alexandre-Evariste Fragonard Dielenschrank, um 1820 Tischplatte eines Empire-Guéridons, um 1815

Was eine Truhe, einen Sessel, einen Teppich oder Porzellan zu einer Antiquität macht, ist nicht allein das Alter. Sonst wären sie ja einfach nur olle Sachen, die den Weg aller Gebrauchsgegenstände gehen und früher oder später entsorgt werden. Damit sich Sammler, und ihretwegen auch Händler und Auktionshäuser, mit alten Möbeln und Accessoires beschäftigen, muss schon die Aura des Besonderen, des Stils, der Qualität, der Rarität und der handwerklichen Meisterschaft spürbar sein – und belegt werden können. Neben der Emotion für ein Objekt mit Geschichte geht es beim An- und Verkauf auch um Beträge, die den Wert nach dem Rang auf der Beliebtheitsskala der Interessenten messen. Antiquitäten-Liebhaber finden in Deutschland einen vielschichtigen (oft undurchsichtigen) Markt – gerade auch online. Man muss sich schon sehr gut auskennen, um das Original von einer Fälschung unterscheiden und die Korrektheit der Provenienz sowie den Marktwert beurteilen zu können.

Wir haben mit Branchenkennern die renommiertesten Händler Deutschlands ausgewählt und empfehlen 120 Adressen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, darunter auch für moderne Antiquitäten, Designklassiker des 20. Jahrhunderts, die sich größter Beliebtheit erfreuen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit A&W – und auf der Suche nach dem antiken Objekt Ihrer Begierde …

Ihre Barbara Friedrich


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Quelle: Architektur & Wohnen, Ausgabe 05/2011 Special