Opern und Theater
Architekten-Duo Fellner und Helmer
Zwischen dem Wiener Börsenkrach 1873 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs baute das Architekten-Duo Fellner und Helmer in den Metropolen Mittel- und Osteuropas Opern und Theater. Zwischen Hamburg und Odessa errichteten sie Prachtpaläste für die Kunst, zusammengefügt aus Stilen der Vergangenheit, aus Renaissance, Barock und Rokoko.
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DAS SCHAUSPIELHAUS IM BAHNHOFSVIERTEL
Hamburg: Von 1955 bis 1963 spielte Gustaf Gründgens am Schauspielhaus und machte den vierzigsten Bau von Fellner und Helmer so berühmt wie das Wiener Burgtheater. Entstanden ist das in neobarockem Stil errichtete Theater auf Betreiben einer Bürgerinitiative, die in kürzester Zeit Millionen von Mark für den Bau aufbringt. Denn gewünscht ist Unterhaltung für die Gäste in dem nach 1900 neu entstehenden Viertel um den Hamburger Hauptbahnhof. -
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DAS THEATER IN KRUPPS REICH
Berndorf: Für die Arbeiter seiner Metallwarenfabrik hatte der Industrielle Arthur Krupp viel gebaut: Häuser und Kirchen, Schulen, eine eigene Bäckerei, Schlachterei und sogar ein Schwimmbad. Nur eines fehlte, um sein Vorzeigestädtchen dem Kaiser zu präsentieren: das Theater. 1887 ließ er es sich von den Spezialisten Fellner und Helmer bauen als Rokokotheater in einer Renaissancehülle mit eisernem Bühnenvorhang und einem direkt zu der Kaiserloge führenden Nebeneingang. -
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