Doppelbetten von Hästens bis Hülsta
Designer-Doppelbetten
Ein Bett zu kaufen ist eine Wissenschaft, eine emotionale und ästhetische Entscheidung – und am Ende eine Glaubensfrage. Doch da müssen wir durch. Denn wie wir nachts schlafen, bestimmt, wie gesund und zufrieden wir am Tag sind.
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Kalt- und Viscoschaum
Kaltschaummatratzen sind punktelastisch, in mehreren Härtegraden und als Mehrzonenmodelle erhältlich, wobei der Schaumkern durch Einschnitte in der Oberfläche oder im Matratzenkern der Körperkontur angepasst wird. Dank der Offenporigkeit des Materials ist die Unterlage zudem gut klimatisiert. Kaltschaummatratzen können auch mit einer Lage aus Viscoschaum überzogen werden. Diese Kaltschaumart ist temperaturempfindlich, durch die Körperwärme wird die Oberfläche weich, passt sich dem jeweiligen Körperteil an, und man sinkt tiefer ein. Da Viscoschaum relativ dicht ist, ist die Belüftung der Matratze nicht immer optimal. Hochwertige Modelle wie das Modell Air Dream 6000 von Hülsta (Abb.) wirken dem entgegen mit einer druckentlastenden Segment-Oberfläche und verbessern die Luftzirkulation durch eine spezielle Klima-Hohlfaser.
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Naturlatex
Nur eine Unterlage, für die Kautschuk ohne Zugabe synthetischer Stoffe vulkanisiert und in Form gegossen wird, darf als Natur-Latexmatratze bezeichnet werden. Sie ist relativ weich, aber trotzdem sehr punktelastisch. Dank unterschiedlicher Einschnitte an der Oberfläche und Hohlräumen im Matratzenkern gibt es unterschiedliche Härtegrade und Zonenaufteilungen. Die Luftzirkulation ist bei Latex schwierig, manche Hersteller verbessern sie aber durch Einlagen aus Kamel- oder Rosshaar, wie z. B. bei Dormiente (Abb.).
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Taschenfederkern
Der Name sagt es: Die Stahlfedern in der Matratze sind in einzelne Stofftaschen eingenäht, welche wiederum lose verbunden werden – so ist sie genauso gut durchlüftet wie normale Federkernmodelle, aber viel flexibler. Mindestens 400 Federn stecken in einem Matratzenkern, bei den Modellen der Premium- Marken können es durchaus auch mehrere Tausend sein: je mehr, desto punktelastischer und damit komfortabler ist die Unterlage. Die Füllung besteht je nach Geschmack und Geldbeutel aus Schichten von Latex, Kaltschaum, Rosshaar oder Kaschmir. Noch luxuriöser wird es, wenn die Matratze auf einem gefederten und gefüllten Unterbett liegt, wie der Blick in das Innenleben eines Modells von Vi-Spring zeigt (Abb.). Eine solche Kombination nennt man Boxspring-Bett.
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Unterfederungen
Auch die beste Matratze braucht die passende Unterfederung, um die Wirbelsäule optimal entlasten zu können. Als Faustregel gilt: Je härter die Matratze, um so weniger flexibel muss der Lattenrost sein. Üblich sind normalerweise Federholzlattenroste mit elastischen Leisten, die im Beckenbereich meistens eine Härteregulierung haben. Flexibler, weil punktgenau sind Tellerrahmen, bei denen die Matratze auf vielen kleinen Tellern aufliegt, die voll beweglich sind und unabhängig voneinander reagieren. Manche Hersteller bieten Kaltschaum- oder Latexmatratzen mit einer genau darauf abgestimmten, selbstregulierenden Unterfederung im Doppelpack an, wie etwa „Synchro Plus“ des Schweizer Schlafsystem-Anbieters Swissflex (Abb.).





