Fuksas Architektur

Studio Fuksas

Massimiliano Fuksas

geboren 1944 in Rom (Italien)
lebt und arbeitet in Rom (Italien) und Paris (Frankreich)

Doriana O. Mandrelli

geboren in Rom (Italien)
lebt und arbeitet in Rom (Italien) und Paris (Frankreich)

Tätigkeitsbereiche

Architektur, Produktdesign, Möbeldesign

Kurzbiografie

Massimiliano Fuksas Eltern stammen ursprünglich aus Litauen, er selbst wurde aber im Jahr 1944 in Rom geboren. Dort absolvierte er dann auch im Jahr 1969 sein Studium der Architektur an der “La Sapienza” Universität. Zwei Jahre zuvor eröffnete er schon sein erstes eigenes Designstudio in Rom. Im Jahr 1985 kooperierte er erstmals mit Doriana O. Mandrelli, die dann 1997 zur Verantwortlichen für Fuksas Design wurde. 1989 folgte ein weiteres Studio in Paris und 2008 in Shenzhen (China). Für kürzere Zeit unterhielt er weitere in Wien, von 1993 bis 2001, und in Frankfurt, von 2002 bis 2009. Von 1998 bis 2000 war er Direktor der Ausstellung „VII International Architecture Exhibition“ in Venedig. Das damalige Motto lautete “Less Aesthetics, More Ethics”.

Fuksas agiert auch häufig als Gastprofessor an unterschiedlichen Universitäten. Unter anderem an der Ecole Speciale d'Architecture in Paris, der Akademie der Bildenden Künste in Wien, der Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und der Columbia Universität in New York.

Seit vielen Jahren widmet sich Massimiliano Fuksas den Problemen in großen Städten. Seine Bauten sind futuristisch, doch trotzdem aktuell und fügen sich in die vorhandene Architektur problemlos ein. Er benutzt häufig ungewöhnliche Formen und arbeitet mit vielen Glasflächen. Fuksas plädiert für Funktionalität, denkt im Großen und hasst alles Ornamentale. Ebenfalls sind seine Gebäude von außerordentlichen Konstruktionen geprägt. Häufig scheint es, als ob er mit der Technik sowie dem Design spielen würde. Ein schönes Beispiel hierfür ist sein Entwurf für einen Wettbewerb für das Schwimmgebäude der olympischen Spiele in London aus dem Jahr 2004. Mehrere Körper verschmelzen hier ineinander und jeder einzelne hat eine andere Struktur.

Seit 2000 schreibt Fuksas eine architektonische Kolumne im wöchentlich erscheinenden Magazin „L’Espresso“ von Bruno Zevi. Seine Tätigkeiten übt er von Rom und Paris aus.

Schlagwörter: architekten, architektur

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