Stadträume Die Parks der Metropolen

Sie wuchern, blühen und schießen in die Höhe - doch auch Metropolen können ohne Grün nicht leben. Vier Beispiele zeigen, dass Kreativität und Mut die Lebensqualität heben und dem Image der Stadt Flügel verleihen.

Barcelona machte es vor: Trassen wurden tiefer gelegt oder umgeleitet, der Zugang zum Meer geöffnet. Promenaden, Strände und Parks ersetzten Industriebrachen, unpassierbare Gleise und Straßen – und plötzlich zeigte sich die Stadt in ganz anderem Licht. Bewohner, Besucher, aber auch Investoren waren dankbar. Doch auch wenn es einfach klingt: Solcher Wandel braucht Mut, Verhandlungsgeschick, Weitsicht – und Bürger, die sich mit Geduld wappnen, wenn immerzu gebaut wird.

Denn über Nacht entstehen die großen planerischen Würfe nicht, die oft in landschaftsgestalterischen und architektonischen Glanzlichtern gipfeln. Anders als spektakuläre Bauten wie die Oper in Sydney oder das Guggenheim-Museum in Bilbao bringen Parks neue, nutzbare Stadträume, meist offen zum Wasser und immer geeignet für vieles, was Bürger gerne draußen treiben. Naherholung in der Stadt, statt im Stau zu stehen – in immer mehr Metropolen wird diese Vision der Planer Realität.

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Autor:
Robert Schäfer