Bondarenko´s Besondere Blumenzwiebeln

Fritillaria elwesii

Als Leonid Bondarenko auf seiner Reise durchs wilde Tadschikistan von Patrouillen angehalten wurde und seinen Rucksack öffnete, steckte der voll Zwiebeln. „Was soll das?“, fragten die Freischärler ihn. „Das sind Blumen, die sind schön.“ Die Antwort öffnete die Passage, rettete ihm vielleicht sein Leben. Wie Pflanzenjäger in den Jahrhunderten zuvor zieht der Litauer auf der Fährte seiner Beute in entlegene Ecken der Welt. Zu seinen riskanten Zielen gehören Gebirgsgegenden in Tadschikistan, Turkmenistan und im Iran. Aus diesen Ländern stammen Zwiebelschätze für Connaisseure, wie Leonid Bondarenko seine Kunden gern nennt. Für sie findet er nie gesehene Krokusse, Allium, Iris und bizarr gemusterte Fritillarien (oben Fritillaria elwesii).

Leonid Bondarenko

Leonid Bondarenko

Er pflanzt die mitgebrachten Trophäen in seinen Gärten nicht weit von Vilnius, bringt sie zum Blühen, sät sie aus und zieht neue Zwiebeln heran. So vermehrt, bietet er sie auf seiner Internetseite an. Und weil er ein hervorragender Fotograf ist, gehen Pflanzenfreunden bei ihrem Anblick die Augen über. Ähnlich wie Pralinen in einer Schokoladenboutique verkauft der Litauer die Zwiebeln einzeln, für 4, 5 oder 50 Euro das Stück. www.litbulbgarden.com