Serie 'Mounds' von Louise Belcourt

Das Wetter ist prima. Keine Wolke trübt den Himmel, und jemand hat haushohe Blöcke aus Acker, Wald und Wiese aufgetürmt.

Serie Mounds von Louise Belcourt

Serie Mounds von Louise Belcourt
Die Gemälde der New Yorker Künstlerin Louise Belcourt erinnern an Bilderbuch-Landschaften, an Surreales oder Manga-Comics. Doch weder das eine noch das andere hat sie im Sinn: „Ich suche die passenden Farben, um das Gute, das Elegante, Gefühle von Hoffnung weiterzugeben.“ Dabei entstehen Abstraktionen, die mit dem Bemühen des Gehirns spielen, im Gegenstandslosen Vertrautes zu finden – wie das Gesicht im Mond. Ihre Werke seien „räumliche Illusionen, die Diskrepanzen erzeugen“. Sie zeigen „Landschaftsskulpturen“. Die neue Serie „Mounds“ oder „Anhäufungen“ ist unter anderem von Hecken inspiriert, die ihr Elternhaus bei Montreal umgeben, wo sie 1961 geboren wurde. Regelmäßig fährt sie dorthin, um Bildmotive zu sammeln. Louise Belcourt sperrt sie in ihrem Kopf ein, bringt sie in ihr Atelier in Williamsburg, zieht die Vorhänge zu, damit kein Ausblick die Erinnerungen stört, und verwandelt sie auf der Leinwand „in Einsamkeit, Begierde, Liebe“. Und, klar erkennbar, in Felder, Wiesen, Wälder. baileygallery.com