Die schönsten Häuser und Wohnungen aus 50 Jahren A&W: Mit diesem Konzept hätten wir dicke Bildbände füllen können. Wie groß unser Fundus ist, haben wir buchstäblich handgreiflich erlebt – indem wir wochenlang, in unzähligen Arbeitsstunden, mit Unterstützung unserer Praktikantinnen Paula und Lena, Hunderte von Heften umherhievten, blätterten, markierten, wählten, verwarfen, diskutierten, nach ganz Bestimmten suchten (wir hatten doch mal das Eiermann-Haus, wann war das bloß?). Es türmten sich die Ausgaben aus fünf Jahrzehnten auf unseren Tischen, am Fußboden, in der Grafik – und bei unserem freien Mitarbeiter Heiner Scharfen-orth, den wir aus dem Ruhestand holen mussten, um dieses Projekt zu wuppen. Schließlich hat Heiner über 30 Jahre als Redakteur bei A&W gedient – und er hatte wieder Lust auf Redaktion, die Kollegen und das bisschen Nervenkitzel, das beim Blattmachen entsteht.
Die Auswahl war nicht leicht und an ihr wurde bis zuletzt gefeilt. Um die Fülle zu gliedern, formulierten wir zehn Kategorien – von Kult-Haus über Bungalow bis zu schrillen Wohn-Allüren. Natürlich konnten wir auch nicht die kompletten Reportagen neu abdrucken. So entschieden wir, zwei und in Einzelfällen auch nur eine Doppelseite zu zeigen – mit einer guten Idee von Art Director Thomas Elmenhorst: Auf verschiedenen Untergründen, die alle etwas mit Hausbau zu tun haben, schlugen wir alte und jüngere Hefte auf und fotografierten fast 100 der schönsten Wohnreportagen. Und nun hoffen wir, dass Sie dieses A&W-Special in dem Maße genießen, wie wir Spaß an der Arbeit hatten.


 

 


 
 
 
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