Editorial

 

Modernisieren schafft Wohnwert und Komfort. Zum Wohlfühlen gehört auch Ästhetik – individuell, originell.

Ein moderner Anbau unter einem Stapel von Baumstämmen, der ein altes Bauernhaus in Südtirol erweitert. Ein Londoner Apartment, das total entkernt und mit einem raffinierten Einbau zu einem großzügigen Allraum für einen Junggesellen wird. Eine Scheune bei Zuoz im Engadin, die der international bekannte italienische Architekt und Designer Michele De Lucchi für seine Bauherren mit Technologie und Tradition, mit Phantasie und viel Holz in ein zeitgenössisches „Chalet“ verwandelte. Ein kleines Fertighaus in den Hamptons, das von seinen New Yorker Besitzern zu einer Villa für die Kunst ausgebaut wurde. Das Dachgeschoss eines denkmalgeschützten Hauses in München, modernisiert zu einer weißen Wohnlandschaft – und die Filiale einer holländischen Sparkasse, aus der ein sehr spezielles Zuhause entstand: Alle Beispiele schaffen mehr Wohnkomfort – individuell und originell, auf hohem Niveau.
Individuell ist auch das Thema „besser schlafen“, dessen wir uns einmal ganz ausführlich annehmen: Es gibt viele Varianten, sich zu betten, keine ist allein selig machend. Aber ein paar Punkte gilt es beim Kauf von Bett und Matratze zu beachten, siehe ab Seite 108. Vergessen Sie bitte vor allem, ein hartes Brett im Bett sei gesund für die Wirbelsäule. Das ist wohl eine ziemlich preußische Mär. Ein Haus für mehr Wohnkomfort – und seine Home Collection – hat das deutsch-schweizerische Unternehmen Vitra die Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron bauen lassen: einen Showroom auf dem Firmengelände in Weil am Rhein, auf dem schon Frank Gehry, Tadao Ando und Zaha Hadid Gebäude hinterlassen durften. Das VitraHaus besteht aus zwölf gestapelten Hausformen, die aussehen wie lang gezogene Bauklötzchen.
Wie ein Kinderspiel wirkt auch die Idee, mit der Grafikerin Sarah Illenberger für uns die neuen Gartenmöbel inszenierte: Sie packte den „Sommer in Schachteln“, während draußen Eis und Schnee herrschten. Wir hoffen, dass beide bald dem Frühling weichen, und wünschen Ihnen nun wieder viel Vergnügen mit allen unseren Themen!

Unsere A&W-Designer-des-Jahres-2010-Veranstaltung und die damit verbundene Ausstellung der schwedischen Front-Girls während der Möbelmesse in Köln waren ein grandioser Erfolg, wie auch viele Medien berichteten: siehe dazu Seite 14 und 182. Das lag nicht nur an den jungen Damen – ihr Design verzaubert eben.
 



 


 
 
 
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