Bäderwelt
Das Bad wird immer raffinierter. Es nimmt beim Wohnen endlich mehr Raum ein – nicht nur an Quadratmetern. Es spricht die Sinne an und die Gefühle: wie angenehm!In der Badewanne schweben wie in einem Teich, in der Dusche stehen wie unter einem warmen Tropenregen beim Sonnenuntergang, die Hände waschen wie in einem sanft vor sich hin plätschernden Wasserfall – die Natur erleben, aber bitte mit Hilfe der Hightechnologie. Denn die Neuheiten, die kürzlich auf der Internationalen Messe für Sanitär- und Heizungsbau, der ISH, in Frankfurt gezeigt wurden, sind Spitzenleistungen der Ingenieurskunst. Außerdem verpflichten sie sich der Nachhaltigkeit und sparen Energie und Wasser.
Nur an Luxus sparen sie nicht. Wer sich diese neuen bad-technologischen Wohltaten ins eigene Heim installiert, der sollte allerdings nicht beim Budget sparen müssen. Aber beim Autokauf darf’s ja stets auch ein bisschen mehr sein. Denn wer will bei einer hoch fünfstelligen Euro-Summe, die das Objekt der Begierde kostet, schon auf Sound-System oder beheizbare Sitze verzichten?
Wohnlichkeit im Bad lautet das Motto. Im Mega-Trend ist die Öffnung zum Schlafzimmer mit frei stehenden Wannen und Waschbecken, mit raumtrennenden Duscheinheiten und Schwallbrausen wie in der Sauna.
Apropos Sauna: Die muss nicht mehr im Keller oder auf den Dachboden verbannt werden. Die Kabinen sind längst so dimensioniert und ausgestattet, dass sie im Wohntrakt superschick zum Einsatz kommen können.
Wie bitte? Sie sind mit Ihrem Bad zufrieden wie es ist? Sie brauchen keine Whirlwanne oder WC-Dusche? Dann sollten Sie sich erst gar nicht in dieses A&W-Special versenken. Wenn doch, weisen wir Ihnen den Weg, wie, womit und wo Sie zu Ihrem Traumbad kommen. Ich bin schon am Navigieren …
Ihre Barbara Friedrich
Quelle: Architektur & Wohnen, Ausgabe 03/2011















