Alexander von Vegesack zeigt bedeutende Designklassiker Die Sammlung des Vitra Design Museums

Seit 20 Jahren präsentiert das Vitra Design Museum spektakuläre Ausstellungen in spektakulärer Architektur. Ganz nebenbei besitzt das Museum die wohl umfangreichste Sammlung von bedeutenden Designklassikern. Die sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. A&W durfte die Schätze fotografieren.

Das Paradies – unerreichbar. Es befindet sich in der hintersten Ecke des Firmengeländes von Vitra in Weil am Rhein. Auf dem Weg dorthin lassen wir die Kantine von Frank Gehry links liegen. Der Weg führt vorbei am Zeltpavillon von Buckminster Fuller und dem Tankstellenhäuschen von Jean Prouvé. Kein Blick für die Feuerwache von Zaha Hadid. Rauf auf die letzte Rampe, rein in die letzte Halle, die Treppe hinab in den Keller. Jetzt nur noch der vierstellige Türcode. Dann sind wir in den Heiligen Hallen. Inmitten der Asservatenkammer des Designs. In der wohl bedeutendsten zeitgenössischen Sammlung. Es sind hauptsächlich Stühle, denn hier lagert die Sammlung des Vitra Design Museums. Es ist das Paradies für Designfans. Aber ihnen bleibt der Zutritt verwehrt. Für A&W öffnet sich die Tür – ausnahmsweise. Die Architektur – unbespielbar? Erlaubt ist jedem der Besuch des Museumsgebäudes. Auf der grünen Wiese vor dem Werkstor hat Frank Gehry eine seiner typischen verdrehten und verschachtelten Architekturskulpturen errichtet. In strahlendem Weiß mit einem hellgrauen Zinkdach.

1 2 3
Schlagworte:
Autor:
Jan van Rossem
Fotograf:
Christian Grund