Wallpromenade am Stadtgraben in Herford Manfred Haverkamp´s Villa

Das Grundstück ist winzig, die Bauvorschriften sind streng: Doch der moderne Kubus, den Manfred Haverkamp zwischen alten Villen in Herford errichtete, ist hell und sehr groß. Er baute ihn einfach in den Hang hinein. 

DAS GRUNDSTÜCK: Traumhaft gelegen, aber sehr klein Sie haben lange gesucht, die Produktdesignerin Irmy Wilms und der Innenarchitekt Manfred Haverkamp, bis sie ein Grundstück gefunden hatten, auf dem sie ihren Wunsch vom Wohnen und Arbeiten unter einem Dach verwirklichen wollten. Die Lage in Herford ist traumhaft, zentral an der Wallpromenade am Stadtgraben, einem Flüsschen, das sich aus Aa und Werre speist. Das Problem: das Grundstück, abschüssig zum Wasser, ist mit 515 Quadratmetern eigentlich zu klein für ein Haus mit 200 Quadratmetern zum Wohnen und 200 Quadratmetern zum Arbeiten. Denn so viel Platz benötigen Haverkamp für sein Innenarchitekturbüro, seine Ehefrau für ihre Arbeit und beide zum Leben. Das Haus durfte laut Baurecht nur zwei Geschosse haben und musste sich in Volumen und Traufhöhe in die Villenbebauung der Straße einfügen.

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Autor:
Volker Corsten
Fotograf:
Christian Schulz