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Wochenende in Paris: 10 Kulturtipps von Laurent Nivalle

Wer die Stadt der Liebe mal aus einem anderen Blickwinkel erleben will, ist hier genau richtig. Laurent Nivalle, Creative Director von DS Automobiles und Fotograf, zeigt uns bei einer Spritztour durch Paris im neuen "DS 3 E-Tense" von DS Automobiles seine Lieblingsorte aus den Bereichen Kultur und Kulinarik.
Text Eva Müller-May
Datum06.12.2023

Paris hat unzählige Highlights zu bieten – viel zu viele, um sie an einem Wochenende alle von der To-Do-Liste abzuhaken. Das Alternativprogramm von Laurent Nivalle schafft man aber gut in 48 Stunden. 

Der Global Brand Design Manager und Creative Director von DS Automobiles ist ein begeisterter Fotograf, Werbe- und Dokumentarfilmer. Er lichtet Autos und Motorräder ebenso gerne ab wie Menschen, Landschaften oder Mode und ließ es sich nicht nehmen, "sein Paris" für AW Architektur & Wohnen zu fotografieren. Bei einer Spritztour durch Paris im neuen "DS 3 E-Tense" – das kleinste elektrische Automodell von DS Automobiles – zeigt er uns kulturelle Alternativschauplätze und seine Lieblingsorte. 

1

Palais Bourbone in Paris

L'art du Raffinement und die Liebe zum Detail sind auch die Leitmotive für DS Automobiles und das kleinste elektrische Modell "DS 3 E-Tense".

Das Palais Bourbon, am Ufer der Seine in Paris gelegen, ist der Sitz der französischen Nationalversammlung. Das elegante Schloss im klassischen Stil wurde im 18. Jahrhundert erbaut und beeindruckt mit seiner majestätischen Fassade und dem prächtigen Säuleneingang. Das historische Gebäude spiegelt die reiche politische Geschichte Frankreichs wider und ist heute ein Symbol für die demokratischen Institutionen des Landes.

Mehr Informationen: parisjetaime.com

2

Immer ein Must: Das Louvre Museum in Paris

Das Louvre Museum ist zugegebenermaßen kein Geheimtipp, für alle Kunstliehaber und -liebhaberinnen aber definitiv ein Muss bei einem Paris-Besuch!

Als Student verbrachte Laurent Nivalle, der gerne Archäologe geworden wäre, Stunden in Museen, viele davon in der Ägyptischen Abteilung des Louvre. In seiner Funktion für DS Automobiles ist er Mäzen des Louvre und immer wieder gerne dort. 

Mehr Informationen & Tickets: louvre.fr

3

Buchladen La Hune in Saint-Germaindes-Prés

Buchläden waren stets wichtige Impulsgeber für Laurent Nivalle, als er in den 90er-Jahren Produktdesign studierte. Inzwischen ist das Internet sein favorisiertes Medium. Er kehrt jedoch gerne ins La Hune in Saint-Germain-des-Prés zurück, um in Fotobänden zu stöbern und dabei Zeit und Raum zu vergessen.

Als Laurent Nivalle Anfang der 1990er-Jahre begann, Produktdesign an der École Boulle für angewandte Kunst zu studieren, gab es weder Internet noch Smartphones. Damals trieb es ihn in Buchläden, wo er viele Stunden damit verbrachte, in Sachbüchern über Design, Kunst, Architektur, Fotografie und Grafik zu schmökern. 

Neben der Bibliothek des Centre Pompidou war damals La Hune – Librairie & Galerie d’Art in Saint-Germain-des-Prés, direkt neben dem berühmten Literatur-Café "Flore", für ihn der Inspirationsort schlechthin. Leider wich diese Pariser Kulturinstitution, in der sogar Magritte, Calder oder Picasso in den 1950er-Jahren ausstellten, wie so viele in dem Quartier zu Beginn der 2000er-Jahre einer Luxus-Modeboutique. 

Aber ein paar Meter weiter, an der Place Jean-Paul-Sartre-et-Simone-de-Beauvoir, wurde der Buchladen La Hune inzwischen wiedereröffnet. Naturgemäß – und als Tribut an den Zeitgeist – hat sich das Konzept verändert. Die Vielfalt der verschiedenen Genres hat einer hohen Dichte an Hochglanz-Fotobänden und großformatigen Fotografien Platz gemacht.

Mehr Informationen: la-hune.com

4

Yves Saint Laurent Museum in Paris

Yves Saint Laurents Büro beeindruckt seinen Fan Laurent Nivalle sehr. Es ist noch voller Leben, so, als kehre der 2008 verstorbene Couturier jede Minute an seinen Schreibtisch zurück.

Das Musée Yves Saint Laurent liegt auf der mondänen Avenue Marceau. Mode generell und der für seine Zeit stilbildende Couturier inspirieren Laurent Nivalle seit Langem. Aber auch Saint Laurents Nachfolger. Insbesondere Hedi Slimane, der inzwischen Chefdesigner für das Label Celine ist: "Mich begeistert seine moderne Auffassung von Mode und seine Fotografie, die meinem ästhetischen Empfinden entspricht, weil sie Emotionen auslöst. Denn erst dann ist ein Foto für mich gelungen!", sagt Laurent Nivalle.

Mehr Informationen & Tickets: museeyslparis.com

5

Galerie Pouenat 1880 in Paris

Kunsthandwerk in Anlehnung an die Arts décoratifs ist das Leitmotiv von Pouenat 1880. Das Daybed von Olivier Gagnère ist aus Aluminium, der Stoff outdoortauglich und mit Lederriemen am Rahmen befestigt-

In einer pittoresken Gasse hinter der Rue Dauphine versteckt sich der Showroom von Pouenat 1880. Die über 140 Jahre alte Kunstschmiede aus Moulins im Departement Allier, die für Châteaux, Luxushotels und Boutiquen insbesondere kunstvolle Treppengeländer fertigt, wird seit 1995 von Jacques Rayet geleitet. Sein Ziel: "Das Savoir-faire bewahren und ins 3. Jahrtausend führen." Seit 2003 entstehen unter seiner Führung und in Anlehnung an die Arts décoratifs auch kunsthandwerklich gefertigte Möbel und Lichtobjekte von renommierten DesignerInnen und ArchitektInnen in limitierten Auflagen. 

Die umfangreiche Materialsammlung im ersten Stock des Showrooms lässt sogar den Profi staunen: Wohl geordnet, auf deckenhohen Etageren, befinden sich Muster verschiedenster Metalle mit diversesten Veredelungen und Bearbeitungen, insgesamt gut 100 Variationen.

Mehr Informationen: pouenat.fr

6

Das beste Steak der Stadt gibt's im "Le Trésor"

Das Bistro "Le Trésor" liegt in einer ruhigen Sackgasse im Herzen des Marais-Viertels. Sein Credo: Höchste Qualität der Ingredienzien aus der immergrünen Vulkanlandschaft der Auvergne.

Laurent Nivalles Tipp für "das beste Steak der Stadt" ist "Le Trésor". Der Küchenchef kennt die Züchter noch persönlich und wählt die Rinder vor Ort aus. "Ich habe die Region, ihre authentischen Dörfer und die hervorragende Küche mit lokalen Produkten auf einer Produktionsreise für DS Automobiles kennen- und lieben gelernt. Sie hat mich auch ein bisschen an meine Kindheit in den ländlichen Ardennen erinnert", erzählt Laurent Nivalle. Und so erlaubt er sich im "Trésor" von Zeit zu Zeit ein wenig Auvergne-Feeling in der Hauptstadt.

Mehr Informationen: restaurantletresor.com

7

Panoramablick über Paris: Tour Saint-Jacques

Am Fuße des Tour Saint- Jacques mit seinen 300 Stufen, die auf die 62 Meter hohe Plattform führen, beginnt die Via Turonensis.

Für einen atemberaubenden Panoramablick über ganz Paris empfiehlt Nivalle den Aufstieg auf den Tour Saint-Jacques. "Immer, wenn ich Paris von oben betrachte, die Geräusche der Stadt nur gedämpft wahrnehme, gewinne ich Abstand und kann innehalten", so Nivalle. 

Der 500 Jahre alte ehemalige Glockenturm ist das Fragment einer Kirche und bietet nicht nur eine der schönsten Panoramablicke über ganz Paris, sondern ist auch einer von vier Ausgangspunkten von Pilgerreisen nach Santiago de Compostela. 

Mehr Informationen: parisjetaime.com

8

Kunsthandwerksviertel am Viaduc des Arts

Die Glaskunst von Jeremy Maxwell Wintrebert hat es Laurent Nivalle besonders angetan.

Am Viaduc des Arts an der Avenue Daumesnil möchte Laurent Nivalle mit uns die Kunsthandwerkbetriebe besuchen, die sich unter den Arkaden der ehemaligen Bahntrasse angesiedelt haben. In 40 Ateliers werden hier Modeschmuck, Musikinstrumente, Möbel, Licht- und Glasobjekte oder Schuhwerk hergestellt oder restauriert, Schokolade produziert oder Branntweine destilliert. Hier wird gedruckt, traditionell oder in 3D, mit Lasern graviert, Leder vergoldet, getischlert oder Glas geblasen – alles hinter hohen Fensterfronten von der Straße einsehbar.

Eine wahre Schatzkammer für den Creative Director. Früher befand sich unter den Arkaden auch die Galerie VIA. "Während meines Studiums war sie für mich eine absolute Institution und große Inspirationsquelle." Der Verband, eine Art Versuchslabor für die Förderung von Innovationen in der Möbelherstellung und Innenarchitektur, wurde 1979 vom französischen Ministerium für Industrie und Handel gegründet.

Mehr Informationen: leviaducdesarts.com

9

Schöne Gassen und Plätze in Saint-Germain-des-Prés

Versteckte Plätze und pittoresken Gassen wie Passage Dauphine bieten einen angenehmen Kontrast zum hektischen Treiben der Großstadt.

Lauschige Plätze und pittoreske Gassen findet man – zum Glück – immer noch im hektischen Paris. Wie die Place de Furstenberg und die Passage Dauphine in Saint-Germain-des-Prés. In Hinterhöfen versteckt liegen charmante grüne Oasen.

Mehr Informationen: paris-promeneurs.com (Passage Daupine), sortiraparis.com (Place de Furstenberg)

10

Ausstellungen von Le French Design by VIA

Nachhaltigkeit und innovative Materialien sind das Thema für Le French Design by VIA. Das skulpturale Kabinett aus Kokons von Seidenraupen von Marlène Huissoud ist mit Bienen-Naturharz überzogen.

Inzwischen umbenannt in Le French Design by VIA und ein paar Kilometer weiter in die Avenue Ledru Rollin umgezogen, hat sich der Verband zudem verstärkt der Nachhaltigkeit verschrieben. 

Die Ausstellung "Design x Durable x Désirable" mit einer Szenografie der Architekten Jakob & MacFarlane zeigt Möbel und Objekte mit selten revolutionären Formen, aber aus höchst innovativen Materialien, die einen tatsächlich nur staunen lassen. Sie sind recycelt, Trouvaillen aus der Natur oder aus biologischem Anbau: Eine Sitzbank ist mit Fischhaut bekleidet, eine Hängelampe besteht aus Schalen von Zitrusfrüchten, ein Hocker ist aus einem Mix von Algen und Lehm geformt, Tischplatten bestehen aus recycelten Badminton-Federbällen oder Joghurtbechern, für eine skulpturale Etagere wurden Kokons von Seidenraupen mit Bienen-Naturharz überzogen. 

Mehr Informationen: lefrenchdesign.org

Weitere Informationen

"DS 3 E-Tense" von DS Autmobiles: dsautomobiles.de/modelle/ds3

Website von Laurent Nivalle: laurentnivalle.fr 

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