Design Hersteller und Designer von T-Z

Hersteller und Designer mit T

TECNO

Tecnos Welt ist die Businessatmosphäre. Das Unternehmen sieht sich weniger als Hersteller von fertigen Office-Produkten denn als designorientierter Partner für Architekten. Daraus entstehen zunächst maßgeschneiderte Designlösungen, die sich ganz an den Bedürfnissen der Auftraggeber orientieren – in der Folge dann auch Serienprodukte erster Provenienz. Nunmehr 60 Jahre Erfahrung bringt das Unternehmen mit, das 1953 von Osvaldo and Fulgenzio Borsani gegründet wurde. Die Produktion erfolgt in Italien, der Vertrieb über ein internationales Netzwerk aus eigenen Zweigstellen und Händlern. Das schätzen Weltarchitekten wie Gae Aulenti, Emilio Ambasz, Norman Foster, Piero Lissoni, Rafael Moneo, Jean Nouvel, Renzo Piano, Sir Richard Rogers und Luca Scacchetti. Produkte von Tecno haben auch einen Platz in führenden Museen gefunden: im MoMa (New York), im Victoria & Albert Museum (London) und natürlich in der Triennale in Mailand. tecnospa.com

„Wilmotte“, J. M. Wilmotte

„Wilmotte“, J. M. Wilmotte

„Paper“, Giovanna Talocci

„Paper“, Giovanna Talocci

TEUCO

Als Teuco 1972 gegründet wird, setzt das Unternehmen zunächst ganz auf seine Kompetenz bei der Hydromassage und modernen Wellness-Themen, zahlreiche Patente machen die Firma aus Montelupone schnell zum Branchenführer im Bereich stylischer Fitness. Erste Aufmerksamkeit von Seiten der Designwelt erhält Teuco, als das MoMa in New York 1974 die „Doccia Tonda“, eine runde Duschkabine aus farbigem Methacrylat, ausstellt. Die erfolgreiche Verbindung von aktueller Technik und zeitgenössischem Design hat Teuco beibehalten, aufwendige Forschungen sichern den technischen Vorsprung. Zu den Entwicklungen gehört auch Duralight, ein spezielles Acryl-Material, seiner Flexibilität wegen ideal für Einbauten nach Maß. Seit 2012 führt Enrico Bracesco als geschäftsführendes Vorstandsmitglied die Marke, die neben Whirlpool-Wannen und Duschkabinen auch Einrichtungskollektionen für das Bad produziert – gestaltet von Designern wie Jean-Michel Wilmotte, Giovanna Talocci, Massimo Iosa Ghini oder Carlo Colombo. teuco.de

Harry Thaler

Harry Thaler

„Pressed Chair“ (Nils Holger Moormann)

„Pressed Chair“ (Nils Holger Moormann)

THALER, HARRY

Ein Stück Blech lehnt an der Wand – mit dickem Bauch, mit Hals und Kopf und mit Armen und Beinen. Biegt man Hals und Kopf der stählernen Figur nach oben, die Arme und Beine nach unten, hat man einen Stuhl. Dieser „Pressed Chair“ ist ein solcher Erfolg bei der Talente-Show „D3 Contest“ auf der IMM Cologne 2011, dass der deutsche Design-Verleger Nils Holger Moormann ihn sofort in Produktion nimmt. Aber es ist nicht der einzige aufsehenerregende Entwurf des 1975 in Meran geborenen Südtirolers. In seiner Wahlheimat London hat sich der gelernte Goldschmied, der am Royal College of Art (RCA) Schüler von Martino Gamper war, mit Objekten wie der Leuchte „Hang It On The Wall“ (einer von einem Nagel durchbohrten Glühbirne) und dem „Doorstop“ (einer aus Metall gegossenen Nachbildung einer Farbtube, die eben als Türstopper oder Briefbeschwerer eingesetzt werden kann) einen Namen gemacht. Auf den werden inzwischen auch etablierte Galerien aufmerksam: 2013 stellt Thaler in der Mailänder Designgalerie „Nilufar“ während der Möbelmesse seine neueste Kreation einer Sitzbank aus. harrythaler.it

„Sconfine“ (Zumtobel)

„Sconfine“ (Zumtobel)

„DS-30“ (De Sede)

„DS-30“ (De Sede)

THUN, MATTEO

Matteo Thun ist einer der wenigen Entwerfer, der über Jahrzehnte durchgängige Anerkennung in Design und Architektur erreicht hat. 1952 in Bozen geboren, studiert er in Salzburg und Florenz. Er wird Mitbegründer der Memphis-Gruppe und von 1980 bis 1984 Partner bei Sottsass Associati, danach gründet er sein eigenes Studio in Mailand. Nach bunten und spaßigen Phasen ist sein Gestaltungsanspruch heute ganzheitlich. Bei der Architektur definiert für ihn der Ort und seine typischen Materialien den Entwurf, und beim Produktdesign gilt die Regel: Reduktion auf pure Form und Funktion. „Zero Design“ nennt dies Matteo Thun. Mit seinen Büropartnern Luca Colombo, Herbert Rathmaier und Antonio Rodriguez arbeitet er für Firmen wie Baxter, De Sede, Dornbracht, Zumtobel, Artemide, Riva 1920 oder Zucchetti. Die Produkte erhalten zahlreiche Preise, ebenso die Architektur-Projekte wie die Therme in Meran oder das Vigilius Mountain Resort. Das jüngst bei Hatje Cantz erschienene „Index Book“ zeigt einen faszinierenden Blick auf Thuns Werk aus mittlerweile 30 Jahren – in seiner seismografischsensiblen Anpassungsfähigkeit ohne Konkurrenz. matteothun.com

HERSTELLER UND DESIGNER MIT U

Paolo Ulian

Paolo Ulian

„Cardboard Vase“ (Skitsch)

„Cardboard Vase“ (Skitsch)

ULIAN, PAOLO

„Mein Traum ist, Dinge zu erfinden, wie es Kinder tun“, sagt Paolo Ulian. Und genau das tut er. Oder wie kann man sonst auf die Idee kommen, eine Waffel zu gestalten, die aussieht wie ein Fingerhut und mit der man direkt in ein Nutellaglas fassen darf und kann? Oder Eierbecher durch Drahtbügelkonstrukte ersetzen, die über Frühstückstellern schweben? Dem spielerisch künstlerischen Ansatz folgt der 1961 im toskanischen Massa-Carrara geborene Gestalter seit frühester Jugend. Nach dem Besuch der Akademie für Bildende Künste in Carrara, an der Luciano Fabro einer seiner Lehrer ist, geht Ulian nach Mailand und arbeitet bei Enzo Mari, bis heute sein Vorbild; 1992 macht er sich in seiner toskanischen Heimat mit Bruder Giuseppe selbstständig. Es entstehen viele Objekte für den Alltag, oft im Grenzbereich zur Kunst. Labels wie Skitsch sind heute Abnehmer der Entwürfe des immer noch wie ein Kind denkenden Designers. paoloulian.it

„Fleurs“

„Fleurs“

UNOPIÙ

Gartenmöbel sollten so elegant werden, als wären sie für den Gebrauch im Haus gemacht. Mit dieser Vision wird 1978 in Soriano del Cimino, einem kleinen Ort in der Nähe von Viterbo, das Unternehmen Unopiù gegründet. Inspirationen findet das Unternehmen in der italienischen und französischen Historie, aber auch die englische Gartentradition gibt Anstöße. Bei der Materialwahl orientiert sich Unopiù zunächst an natürlichen Ressourcen wie Teak, Eisen, Rattan, Baumwolle, bei den aktuellen Entwürfen kommen oft synthetische Hightech-Materialien zum Einsatz. Neben ambitionierten Inhouse-Designern entwerfen unteren anderen Marco Piva, Matteo Thun und Antonio Rodriguez für Unopiù. Zu den Klassikern gehören Rattanmöbel mit zeitlos funktionaler Formensprache, während Objekte aus Teakholz–Stühle, Tische und Deckchairs-Park-Grandezza zitieren. Mit 33 Showrooms in Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland ist Unopiù vom kleinen Handwerksunternehmen zu einem führenden Hersteller in Europa gewachsen, und eine ganze Branche hat mit Unopiù gelernt: Draußen ist das neue Drinnen. unopiu.de

Patricia Urquiola

Patricia Urquiola

„Chasen“ (Flos)

„Chasen“ (Flos)

URQUIOLA, PATRICIA

Ein Phänomen. Sie ist Italiens erfolgreichste Designerin – dabei ist sie eigentlich Spanierin. 1961 in Orviedo geboren, geht sie mit 18 Jahren nach Madrid, um Architektur zu studieren. Beeinflusst von ihren Dozenten Álvaro Siza und Achille Castiglioni wechselt sie 1983 nach Mailand und schreibt sich am Politecnico im Fach Design ein. Nach dem Studium ist sie Assistentin Castiglionis, 1991 bis 1996 arbeitet sie im Designstudio De Padova, ab 1996 leitet sie das Atelier von Piero Lissoni, bevor sie 2001 ihr eigenes Studio eröffnet. Zu ihren Kunden zählt heute das Who-is-who des italienischen und internationalen Designs, Urquiola-Entwürfe sind in den Katalogen von Moroso, B&B Italia, Kartell, Molteni, Flos, Driade oder Axor/Hansgrohe zu finden. Für ihr umfangreiches und eigenständiges Gesamtwerk wird sie 2012 zum „A&W-Designer des Jahres“ ernannt. patriciaurquiola.com

HERSTELLER UND DESIGNER MIT V

„Sine Tempore“, Gabriele Centazzo

„Sine Tempore“, Gabriele Centazzo

VALCUCINE

Nicht alle großen italienischen Marken blicken auf lange Traditionen zurück, erst 1980 entsteht zum Beispiel Valcucine im norditalienischen Pordenone. Gründungspartner sind Dino Cappellotto, Franco Corbetta, Silvio Verardo – und Gabriele Centazzo, die auch für das Design verantwortlich ist. Und eine ihrer wichtigsten Entscheidungen betrifft sowohl das Design wie die Firmenphilosophie: Der Nachhaltigkeit wegen hat Valcucine bewusst weniger Küchenprogramme im Katalog als viele Mitbewerber; hinter jeder Neueinführung soll auch eine wirklich neue Idee stehen. Die vollständig zerlegbare Küche „Invitrum“ zum Beispiel, zu ihrem Konstruktionssystem gehören speziell gepresste Profile für die Unterkonstruktion und Arbeitsplatten, Fronten und Wangen aus Glas. Das Modell „SineTempore“ setzt auf Langlebigkeit anderer Art: Mit selten gewordenen Handwerkstechniken wie Brandmalerei, Schnitz-Intarsien und Mosaiken will Centazzo eine stärkere individuelle Bindung zur Küche erreichen und damit zu deren verlängerter Lebensdauer beitragen. Mit der Marke „Demode“ im mittleren Preissegment geht Valcucine noch mal einen anderen Weg: Die Küche „Meccanica“ ist ein offener Baukasten, eine Minimalstruktur, die weitgehend ohne Fronten und Seitenwände auskommt. Auch in Wohn- und Arbeitsräumen lassen sich die Systeme von Valcucine als millimetergenau geplante Möbel nutzen. Für Alessi schließlich hat Valcucine „La Cucina Alessi“ entwickelt – mit ersten Projekten von Wiel Arets und Alessandro Mendini. valcucine.it

„Twelve“, Carlo Colombo

„Twelve“, Carlo Colombo

„Twelve“, Carlo Colombo

„Twelve“, Carlo Colombo

Varenna

Mit Varenna gründet der italienische Möbelhersteller Poliform im Jahr 2006 eine eigenständige Küchenmarke. Wie schon das Mutterunternehmen, das auf einen handwerklichen Betrieb zurückgeht, ist Varenna fest in Familienhand und weiterhin in der Region von Brianza ansässig. Aktuell wird die Gruppe durch die Geschäftsführer Alberto Spinelli, Aldo Spinelli und Giovanni Anzani geführt. Die Küchen von Varenna sind nach dem unternehmerischen Selbstverständnis nicht nur als ein Ort der Speisenzubereitung ausgelegt, sondern integrieren sich durch ein wohnliches Design mehr und mehr in die häusliche Umgebung. Und das ist hier nicht nur Marketing-Wunschdenken. Denn dank langjähriger Erfahrung im Bau von Schranksystemen und Regalwänden und dem Umgang mit den unterschiedlichsten Materialien sind bei Poliform/Varenna sowohl die technischen wie die gestalterischen Kompetenzen für den fließenden Übergang zwischen Küche und Wohnen im Haus. Das inhouse-Designteam wird ergänzt durch externe Talente wie Paolo Piva und Carlo Colombo. varenna.de

 „Yemen“, Ettore Sottsass

„Yemen“, Ettore Sottsass

VENINI

Der Name Venini steht seit über neun Jahrzehnten für unübertroffene Glasbläserkunst aus Murano. Auf der Insel vor Venedig gründet 1921 der Rechtsanwalt Paolo Venini mit Giacomo Cappellin den ursprünglichen Handwerksbetrieb. Nach dem Tod von Gründer Venini (1959) und langjähriger Führung durch die Familien Gardini und Ferruzzi gehört Venini heute zur Unternehmensgruppe Italian Luxury. Geblieben ist, was Venini schon immer auszeichnet. Vasen, Schalen, Flaschen und auch Leuchten werden in aufwendigen Techniken von Hand gefertigt, die Objekte werden in limitierten Editionen aufgelegt und sind begehrte Sammlerstücke. Viele Entwürfe gehen noch auf den Architekt Carlo Scarpa zurück und werden bis heute gefertigt, aber auch aktuelles Design spielt dank der immer wieder fortgeschriebenen engen Zusammenarbeit mit Gestaltern und Architekten eine wichtige Rolle. So sind in den aktuellen Kollektionen z. B. Entwürfe von Alessandro Mendini, Gaetano Pesce, Matteo Thun, Luca Nichetto oder Fabio Novembre zu finden. venini.it

Sessel „Zoe“, Tisch „Blog“, Lievore, Altherr, Molina

Sessel „Zoe“, Tisch „Blog“, Lievore, Altherr, Molina

VERZELLONI

Hochwertige Polstermöbel, Stühle und Beistellmöbel bestimmen seit über 60 Jahren das Angebot von Verzelloni. In den 1950er-Jahren gründet Ennio Verzelloni das Unternehmen, das bis heute fest in Familienhand ist. In zweiter Generation führen die Geschwister Roberto, Luca, Tiziana und Daniela die Geschäfte – nach den traditionellen Werten der Familie: Technische und gestalterische Innovationen sollen sich danach mit hoher Fertigungsqualität verbinden. Neben einer strengen Qualitätskontrolle in der Fertigung bestimmt das Thema Nachhaltigkeit die Suche nach langlebigen Materialien. Bei der Design-Entwicklung vertraut das Unternehmen aus Parma ganz auf das Trio Lievore Altherr Molina. Die spanischen Designer und die interne Entwicklungsmannschaft schaffen Produkte, die eine zeitlos klassische Formensprache sprechen. Wohl auch dank eines günstigen Preis-Leistungsverhältnisses ist Deutschland der größte Exportmarkt für Verzelloni. verzelloni.it

HERSTELLER UND DESIGNER MIT Z

„Quaderna“, Superstudio

„Quaderna“, Superstudio

ZANOTTA

Aurelio Zanotta gründet 1954 das gleichnamige Unternehmen. Er gilt als Visionär, als einer, der die Seele des Produktes sieht und der sich immer auf seine Intuition verlässt. Alle großen Designer, die im Laufe der Jahre für Zanotta gearbeitet haben, schätzen seinen kritischen, selbstironischen Geist. Dieser hat sicherlich einen maßgeblichen Anteil am durchschlagenden Erfolg der Firma, die eine Designikone nach der anderen auf den Markt bringt: egal, ob Achille Castiglionis Traktorsitz „Mezzadro“ oder das Tischmanifest „Quaderna“ von Superstudio. Gestalter wie Gae Aulenti, Marco Zanuso, Ettore Sottsass, Joe Colombo, Alessandro Mendini, Andrea Branzi, Carlo Mollino, De Pas, D’Urbino, Lomazzi, Enzo Mari, Bruno Munari prägen die Zanotta-Kultur. Heute führen die drei Kinder des Firmengründers, Eleonora, Francesca und Martino die Tradition des Vaters fort und engagieren namhafte Gestalter ihrer Generation wie Alfredo Häberli, Werner Aisslinger und Carlo Colombo. zanotta.it

„Inquesto Paese“, Marco Ferreri

„Inquesto Paese“, Marco Ferreri

ZERODISEGNO

Zuerst produziert die 1918 von Carlo Quattrocchio gegründete Firma Fahrräder, die in den 1930er- und 1940er-Jahren fast ganz Italien mobil machen. Der Firmengründer selbst kreiert damals sein eigenes Logo – vier Augen – mit einer ordentlichen Portion Ironie. Schließlich übernimmt Carlo Poggio, Jurist mit ausgeprägter Liebe zum Design, den Betrieb und erweitert die Produktion um Einrichtungsgegenstände. Unter dem Label Zerodisegno beginnt Anfang der 1980er-Jahre die Zusammenarbeit mit berühmten Gestaltern wie De Pas, D’Urbino, Lomazzi, Dennis Santachiara, Karim Rashid. Immer wieder werden Schnittstellen zwischen Design und Kunst ausgelotet. 2011 etwa bestellt Zerodisegno bei Talenten mit ganz unterschiedlicher Handschrift – z. B. Andrea Salvetti, Massimiliano Adami, Anna Gili oder Alessandro Mendini – Entwürfe unter dem Motto „Italien beginnt bei Null“: Design als kultureller Kommentar. zerodisegno.com

„Istanbul“, Maurizio Peregalli

„Istanbul“, Maurizio Peregalli

ZEUS/NOTO

„Die Geschichte von Zeus/Noto ist eine Geschichte von Freundschaften“, erzählt Nicoletta Peregalli, Frau und bessere Hälfte des Firmengründers Maurizio, und ergänzt poetisch: „Frühe Freundschaften, Freundschaften, die vorübergehen, und andere, die bleiben.“ Für das Paar, das sich seit der Gründung des Unternehmens 1984 auch geschäftlich geradezu perfekt ergänzt, sind diese engen Beziehungen das Wichtigste. Freunde erleben auch die Geburtsstunde des ersten Hockers mit – eines Sitzmöbelchens aus Metall und Gummigurten – so minimalistisch wie visionär. Das Design der 1980er-Jahre gestaltet Maurizio Peregalli mit diesem Look entscheidend mit. Seine ersten Zeus-Stühle zieren Modeseiten der Casa Vogue, seine kühlen, abstrakten Formen treffen den Nerv der Zeit, fasziniert vom industriellen Look, der damals die Showrooms der großen Modelables beherrscht. Aber Peregalli ist nicht an der Mode interessiert. Er bleibt seiner Gestaltungslinie treu: Der Industrie-Look macht bis heute die Marke Zeus/Noto unverwechselbar. zeusnoto.com

 „Showers“, Ludovica + Roberto Palomba

„Showers“, Ludovica + Roberto Palomba

ZUCCHETTI.KOS

Mit der Gründung einer kleinen Gießerei durch Alfredo Zucchetti beginnt 1929 die Geschichte des Unternehmens. Aus den bescheidenen Anfängen hat der Sohn des Firmengründers Mario Zuchetti während seines 50-jährigen Vorsitzes die Unternehmensgruppe Zucchetti.Kos entwickelt, ein heute weltweit agierender Anbieter von Armaturen und Badartikeln; seit 1998 gehört die Marke Kos, Hersteller von Hydromassagewannen und Multifunktionsduschkabinen mit zur Firmengruppe und rundet das Portfolio ab. Meilensteine sind der erste in Italien produzierte Einhandmischer, den Zucchetti 1975 auf den Markt bringt und viel beachtete Kollektionen, die vor allem vom Südtiroler Designer Matteo Thun und dem Paar Ludovica und Roberto Palomba entworfen werden. Unter Leitung der dritten Generation – Elena und Carlo Zuchetti führen das Unternehmen mit den Cousins Marco und Paolo – stellt der Sanitärproduzent mit etwa 400 Beschäftigten heute pro Jahr rund zwei Millionen Artikel her. zucchettidesign.it

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