Urlaub auf den Seychellen Der Gärtner Allan

Puderzuckerstrand, Grillfisch und moskitofreies Urwaldflair: Auf den Seychellen lebt es sich wie in einer Kitschpostkarte, am schönsten im „Luxusresort Maia“ auf Mahé.
Der Gärtner Allan

Maia-Villa 4

Im Jahr 2008 wurde das Maia zum schönsten Garten Afrikas gekürt. Hauptjob von Gärtner Allan ist, den tropischen Gewächsen Manierlichkeit beizubringen: „Blending nature makes Maia look like a nice jungle“ nennt er es. Hier sind Blätter groß wie Zeitungsseiten und solide wie Linoleum. Hier wachsen Mango-, Avocado- und Cashewbäume, Zitronengras zu den Füßen. Das Paradies ist essbar, und es duftet. Frangipani- Bäume treiben wächserne Blüten. Am Nachmittag schwimmen sie, gepflückt von Butler Anguun, auf dem Badewasser des Gastes. Sonnenuntergang. Exakt um 18 Uhr ertönt ein ohrenbetäubendes Vogelorchester. Hörbares Dschungelgefühl. Vor dem Restaurant „TecTec“, direkt am Strand, lodern Flammen aus hohen Azteken-Säulen. Gäste kommen per Electrocar aus ihren Villen herbeigefahren. Tag und Nacht kreuzen die Kleingefährte durchs Hügelland. Kaum einer widersetzt sich der Bequemlichkeit und bewältigt selbst die Wege. Zuerst, weil er das freundliche Angebot nicht ausschlagen will, später, weil er nicht mehr mag. Das Maia hat ihn zum Pascha gemacht. Frédéric Vidal ist zufrieden.

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Autor:
Elke von Radziewsky