Auszeichnung COR Preis Wohnen und Design 2014

Zum zehnten und letzten Mal wurde der „COR Preis Wohnen und Design“ von Leo Lübke auf der imm cologne verliehen. Ausgezeichnet wurden Dr. Niklas Maak und Jan van Rossem.
COR Preis Wohnen und Design 2014
Am 13. Januar 2014 wurde der „COR Preis Wohnen und Design“ von Preis-Stifter Leo Lübke auf der imm cologne überreicht. Dr. Niklas Maak, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, wurde mit dem Ersten Preis und Jan van Rossem, A&W Architektur und Wohnen, mit dem Zweiten Preis ausgezeichnet.
 
„Kritik unserer kommerzialisierten Wohnkultur auf der einen, Beobachtung ihrer engagierten Gestalter auf der anderen Seite. Der eine mahnt zum kritischen Umgang mit der schönen neuen Welt, der andere reflektiert die Menschen ‚hinter’ dem Design: Mit den Auszeichnungen von Dr. Niklas Maak und Jan van Rossem geht der COR Preis für deutschsprachige Printmedien in ein würdiges Finale“, erklärte Leo Lübke, Geschäftsführender Gesellschafter von COR-Sitzmöbel.
 
Vor zehn Jahren gründete Lübke den „COR Preis Wohnen und Design“ anlässlich des 50. Unternehmensjubiläums. Für die diesjährige Endausscheidung haben sich 24 Autorinnen und Autoren qualifiziert. Wie in den Vorjahren wurde der Sieger von einer fünfköpfigen Jury aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt.  
 

Erster Preis für Dr. Niklas Maak 

 
Der erste Preis geht an Dr. Niklas Maak, der in seinem kritischen Sittengemälde „Stadt der Untoten“ den Ausverkauf unserer Metropolen am Beispiel Berlins stilistisch virtuos entlarvt. Zurück lässt er seinen Leser in einem betroffenen Zustand über den Verlust des urbanen, gewachsenen Lebens zugunsten eines „Gebräus aus Entertainment und Tourismus“.
 

Zweiter Preis für Jan van Rossem 

 
Mit dem zweiten Preis wurde Jan von Rossem für sein Designerportrait über die wesensverschiedenen Brüder „Ronan & Erwan Bouroullec“ geehrt. Jenseits des Starkults, mit wachem Blick für Persönliches, neutral beobachtend und doch sensibel für feine Zwischentöne zeichnete er seinen ‚Hausbesuch‘. Jan van Rossem eröffnete 2005 als Hauptpreisträger den Kreis von inzwischen zweiundzwanzig prämierten Autorinnen und Autoren. 
 
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