Produktinnovationen „Rethinking the product“ in Berlin

Zehn Designer der „Accademia Italiana“ aus Florenz und 53 Unternehmen stellen ihre Produktinnovationen vor.

Auf der Suche nach Schleichwegen aus der Finanzkrise waren die Handelskammern von Luca, Pisa, Pistoia, Prato und Terni, als sie das Projekt „Rethinking the product“ initiierten. Die Idee: die Kernkompetenzen Italiens wie handwerkliches Know how und Designexpertise zu stärken und so neue Nischenmärkte zu erobern.

53 Unternehmen, darunter Eisenschmieden, Schreinereien, Textil und Marmor verarbeitende Betriebe bekamen die Möglichkeit mit zehn Industriedesignern zusammmen zu arbeiten – und so bestenfalls Produkte zu entwickeln, die schon lange als Skizzen in den Werkschubladen ruhten. Aus der Kollaboration sind 30 Prototypen entstanden, die vom 11. bis 13. Dezember in Berlin vorgestellt wurden:

Eye catcher war der Riesenventilator „Maestrale“, der in Fitnessclubs oder Autosalons Musik, Aromen und Lichtstimmungen verbreiten soll. Auch die Hightech-Innovation von „Glauk Systems“, die Materialien wie Plastik, Wasser, Glas oder Stein zu Resonanzböden macht, so dass es scheint, als spiele Vivaldi hinter einer Marmorwand oder unter dem Rosenbeet, sorgte für Aufmerksamkeit. Am überzeugendsten erscheint das minimalistische Tablett „LessStress“: Mittels QI-(Induktions)-Technologie können darauf Geräte wie Smartphone, iPad und Co wireless aufgeladen werden. Dann heißt es endlich nicht mehr Tag für Tag: „wo ist denn schon wieder das Ladekabel?“

Info: www.rethinkingtheproduct.it

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